Special - Die große Xbox 360 FAQ
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Speichermedien (Festplatte, USB-Stick, Online Cloud Speicher)

Die Xbox 360 kann mit der neusten Software-Version diverse Speichermedien verwenden. Die zum Xbox 360-Start veröffentlichte Memory Unit wurde mittlerweile wieder abgeschafft und ein entsprechender Support von USB-Sticks integriert.

Alle Speichermedien (Festplatte, Flashspeicher und USB-Sticks) können sowohl als Daten- als auch als Systemspeicher verwendet werden. Ist ein entsprechendes Speichermedium an der Konsole angeschlossen wird es automatisch erkannt. Neben der Möglichkeit, Spielstände zu speichern, kann man auch komplette Spiele auf den Datenträgern installieren, um so die Ladezeiten zu verkürzen. Das entsprechende Spiel muss sich aber weiterhin im DVD-Laufwerk der Konsole befinden.


Xbox 360 Festplatte oder Flashspeicher

Die Xbox 360 gibt es in zwei verschiedenen Varianten (siehe hier). Die Festplatten-Variante verfügt bereits über eine entsprechende vorinstallierte HDD, die 4GB-Version bietet einen integrierten Flash-Speicher. Eine Festplatte kann über den an der Konsole befindlichen Zugangsschacht jederzeit nachgerüstet werden. Die Festplatte der 250GB-GVersion kann ebenfalls durch ein größeres Modell ausgetauscht werden. HINWEIS: Hierfür können nur originale Xbox 360-Festplatten verwendet werden.


USB-Speicher einrichten

Um einen USB-Speicher (Sick oder Festplatte) als Systemspeicher zu benutzen, muss er zunächst entsprechend formatiert werden. Beim Formatieren wird der Stick mit einer FAT32 Partition überschrieben und dann eine, je nach Größe des Datenträgers bis zu 16 GB große Datei angelegt, die von Programmen dann wie eine Festplatte benutzt wird. Der übrige Speicherplatz kann weiterhin am PC genutzt werden. Wer also auf einem 16 GB Stick nur 8 GB für seine Konsole nutzt, kann den Rest weiterhin am PC benutzen. Bei der Formatierung in der Xbox 360 werden vorhandene Daten komplett gelöscht, zusätzlich wird der Stick auf Geschwindigkeit und eventuelle Fehler überprüft

Der Stick kann anschließend nahezu alles speichern, was auch die Festplatte speichern kann: Spielerprofile, Spielstände, Arcade bzw. Indie Games, Direkt-Kauf-Spiele und auch Installationen von Spiele-DVDs. Bei einigen Spielen und schnellen USB-Sticks sieht man dann einen weiteren Geschwindigkeitsgewinn, wenn sie viele kleine Dateien nachladen, was auf DVD langsam, auf Festplatte schneller, auf USB-Stick aber deutlich schneller geht. Der Vorteil liegt darin, dass die Spiel-beschleunigende Caches weiterhin auf der Festplatte ausgelagert werden und das Spiel, das ja nun auf dem USB Stick anstatt der Festplatte installiert ist, nicht mehr ausbremst. Als besonderes Beispiel ist hier "Halo 3" zu nennen

Zusätzlich befinden sich ab sofort im "Speicher"-Menü der Xbox 360 Systemeinstellungen neue Optionen um gesammelt Inhalte von einem Speicher auf einen anderen zu verschieben. Die neue Verschiebefunktion unterstützt auch Festplatten, die am Transferkabel hängen. Die früher benötigte Programmdisk wird also überflüssig. Man kann aber auch mit Hilfe der USB Sticks die Daten auf die Festplatte einer zweiten Konsole verschieben.


Online Cloud Speicher einrichten und benutzen

Seit 2012 ist es ebenfalls möglich, Spielstände online in der Xbox LIVE Cloud abzulegen um die eigenen Spielstände beispielsweise auch bei einem Freund laden zu können. Voraussetzung hierfür ist eine Xbox LIVE Goldmitgliedschaft und eine Internetverbindung. Um einen Speicherstand in die Cloud zu verlegen, kopiert man diesen mittels Xbox 360-Speicherverwaltung und wählt zukünftig bei der Speicherfrage zum Spielstart „Online-Cloud-Speicher“ aus.

Hinweis: nicht alle Spiele unterstützen einen Dual-Speichermodus und sind somit entweder nur lokal oder in der Cloud speicherbar (bspw. Forza Motorsport 4). Wird der Spielstand in die Cloud verschoben, kann er nur bei bestehender Xbox LIVE-Verbindung geladen werden. Zudem ist der Online-Speicherplatz für jedes Spielerprofil auf 512MB begrenzt, es ist also nicht möglich zusätzliche Daten wie Replays, benutzerdefinierte Inhalte, DLCs oder sonstiges in der Cloud zu speichern.


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21.08.2012 : Matthias Brems


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