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Test: Brothers in Arms: Road to Hill 30


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„Der Krieg ist die lebendig gewordene Hölle. Wer ihn nicht selbst erlebt hat, kann ihn nur annähernd begreifen. Möge Gott es geben, dass keiner von ihnen diese Erfahrungen sammeln muss!“ - Dieses Zitat stammt aus der Feder eine amerikanischen WWII Offiziers. Er sprach es in den späten 70er Jahren vor einer Gruppe junger US-Rekruten, die ihre Ausbildung gerade hinter sich gebracht hatten.

Kaum ein anderes Kapitel der jüngeren Geschichte wurde in so vielen Filmen, Büchern und anderen Medien wieder und wieder aufbereitet. Obwohl dieses menschliche Inferno weltweit Millionen von Menschenleben gekostet hat, fasziniert kaum ein anderes Thema die menschliche Vorstellungskraft so sehr, wie die Heldentaten der Alliierten Truppen in den Jahren 1944 / 45. Und auch die Videospielbranche befasst sich seit Jahren mit den diversen Szenarien rund um den D-Day und die Befreiung der von den Nazis besetzten Länder und unterdrückten Menschen. Doch was treibt Menschen 60 Jahre nach Kriegsende dazu, die Schlachten in der Normandie und an anderen Kriegsschauplätzen nachzuspielen?

Diese Frage dürfte wohl jeder Spieler unterschiedlich für sich interpretieren. So befassen sich einige Spieler mit Vorliebe mit historischen Settings und Ereignissen. Andere hingegen faszinieren die Schicksale hinter dem Geschehen. Genau hier setzt „Brothers in Arms: Road to Hill 30“ an. Ubisofts neuster Xbox-Titel ist ein Tribut an die Gefallenen des 2. Weltkrieges und eine akkurate Wiedergabe der historischen Gegebenheiten. Die Schicksale einer kleinen Gruppe Alliierter, die so tausendfach passiert ist und aus zahlreichen Dokumenten belegt werden kann, steht ihm Mittelpunkt und sorgt, zusammen mit den zahlreichen Originalschauplätzen, für historisch korrekte Spielatmosphäre.



8 Tage die ein Leben verändern...
Ihr seid Sergeant Matt Baker, Soldat der 101sten Luftdivision der US-Luftwaffe. Die Handlung erstreckt sich über einen kurzen Zeitraum von acht Tagen, in denen ihr an der Invasion der Normandie, dem so genannten „D-Day“, teilnehmt. Als Leiter einer kleinen Gruppe von Elitesoldaten, kümmert ihr euch um eure Männer und um das Gelingen eurer Mission.

Die Handlung wird in einem für Shooter eher seltenen Stil erzählt.
Zunächst blickt ihr auf alten Erinnerungsphotos in die Gesichter einiger Mitglieder der 101 Luftdivision. Dadurch bekommt der Krieg ein Gesicht. Augenblicke später, in der Eingangssequenz, befindet ihr euch mitten in einem Sperrfeuer. Eure Teamkameraden geben euch Feuerschutz. Während ihr euch hinter den Barrikaden verbergt, rücken die Deutschen mit ersten Panzern an. Panik bricht aus und nach und nach schlagen die Geschütze näher ein. Auf einmal erblickt ihr, wie in unmittelbarer Nähe der erste Kollege von einer Kugel niedergestreckt wird. Doch anstatt dem Sanitäter befehlen zu können, dem Schwerverwundeten zur Hilfe zu eilen, eskaliert die Situation zu eurer Rechten. Ein Soldat dreht durch und springt aus der schützenden Deckung hervor, wild mit den Armen fuchtelnd. Just in diesem Moment zischt ein Geschoß wenige Zentimeter an euch vorbei und streckt euren Wegbegleiter zu Boden. Tödlich getroffen sackt er in sich zusammen.


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14.03.2005 : Marc Heiland


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