Special - Abzocke pur! Von Spielemogelpackungen und DLC-Shopping-Wahn
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Die gute alte Zeit...

Irgendwann ist das Maß auch einfach mal voll oder? Wer heute als Videospiel-Fan seinem Hobby frönt, der zahlt oftmals doppelt und dreifach. Wofür? Für Inhalte, die entweder dreist aus dem Spiel entfernt wurden oder nutzloses Selbstdarstellungs-Bling-Bling. Free2play-Mechanismen sollen und dürfen auf Dauer eben kein Teil von Vollpreistiteln sein, da sie sonst möglicherweise einen wesentlich schädlicheren Einfluss auf die Spielekultur haben werden, als viele Publisher scheinbar annehmen. Deswegen hier ein Denkanstoß an die Industrie, aber auch uns Gamer...

Das waren noch Zeiten, als man als Spieler am Release-Tag seines Lieblingsspieles in die Läden gestürmt ist, sich geifernd und lechzend an der Verpackung labte, um sich dann, daheim angekommen über den Inhalt herzumachen. Belohnt wurde man oft mit tollen Verpackungen, schönen Handbüchern, Karten, Soundtracks und und und. Tja, Damals... Nun aber genug von meinem nostalgisch verklärten Blick in glorreiche, längst vergangene Tage. Beschäftigen wir uns lieber mit dem Status Quo.

Auch heute gibt es sie durchaus noch, die toll designten Spieleboxen mit massig Fanservice als Inhalt. Allerdings laufen diese heute unter Namen wie „Limited Edition“, „Ultimate Collectors Edition“ oder „Karaoke-Ich-Blas-Mir-Das-Hirn-Weg-Sammel-Box-Für-Ganz-Hartgesottene-Mit-Schweine-Viel-Geld Edition“ und kosten mal eben zwischen 70€ und 200€. Die normale Retail-Fassung enthält in der Regel nicht mehr als die Spieledisc und ein paar Downloadcodes, die bspw. den Multiplayer erst freischalten, damit ich das Spiel auch ja nicht weiterverkaufen kann – clever!
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21.03.2013 : Theo Salzmann


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