Test: Final Fantasy XIII-2

Vor und zurück in der Zeit
Nur wenige Spielereihen verstehen es so gekonnt eine Geschichte epischen Ausmaßes zu erzählen wie die Titel von Square Enix. Final Fantasy XIII-2 steht den Vorgängern in dieser Hinsicht in nichts nach. Der neuste Teil hat aber nicht nur die bekannten Herz-Schmerz- und „Ich bin ein Held und rette die Welt“-Themen im Gepäck, sondern die Macher bestreiten in vielerlei Hinsicht Neuland, Stichwort: Zeitreisen!

Um Lightning aufzuspüren, begeben sich Serah und Noel auf eine spannende Reise durch verschiedene Zeitdimensionen. Mit Hilfe der sogenannten Chronosphäre reisen sie mal in die Vergangenheit sowie in die nahe Zukunft. Wie man es aus Filmen wie „Zurück in die Zukunft“ her kennt, haben Aktionen in einer anderen Zeit auch immer Konsequenzen auf die Vergangenheit beziehungsweise Gegenwart. Die Macher haben sich einige nette Kniffe und Überraschungen einfallen lassen, um das Zeitreise-Thema sinnvoll in die Geschichte und die Quests einzubauen. Erzählt wird der Plot wie gewohnt in Form von Gesprächen zwischen den jeweiligen Haupt- und Nebencharakteren sowie Zwischensequenzen. Die mal kurzen mal längeren Filmchen wurden spektakulär in Szene gesetzt, entspannt zurücklehnen kann man sich nun aber nun nicht mehr, denn eines der Neuerungen von Final Fantasy XIII-2 sind Quick-Time-Events.


02.02.2012 : Stefan Grund