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Test: Half Life 2


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Es gibt wohl kaum ein Spiel, auf das Fans in aller Welt in den vergangenen Jahren mehr gewartet haben, als auf die Fortsetzung eines der besten Spiele aller Zeiten. Die Rede ist von „Half Life“. Nach unzähligen Verschiebungen, einem immensen Datenklau und Ärger mit dem Internetprogramm „Steam“, welches das Spielen von „Half Life 2“ ausschließlich via Internetanschluss ermöglichte, fand der Titel bei den Fans absoluten Zuspruch und setzte neue Maßstäbe. Nun hat „Half Life 2“ endlich auch seinen Weg auf Microsofts Xbox gefunden. Ob das Spielerlebnis seinem PC Vorbild ebenbürtig ist, erfahrt ihr in unserem Test.



Wer ist der G-Man?
Gleich zu Beginn des Spiels werdet ihr von einem alten Bekannten begrüßt (vorausgesetzt, ihr kennt den ersten Teil noch vom PC her). Der ominöse G-Man begrüßt euch und führt euch in kryptischen Sätzen in das, was da noch kommen wird, ein. Während er so minutenlang vor sich hinerzählt, werdet ihr feststellen, dass sowohl im Englischen als auch in deutscher Sprache seine Sätze ein wenig abgehackt klingen. Das liegt daran, dass Entwickler Valve im gesamten Spiel auf absolute Lippensynchronität wert legt. Zwar hätten diese Probleme via Motion Capture Verfahren einfacher behoben werden können, doch bettet Valve die Mimik direkt in die Half Life-Engine ein.

Wie dem auch sei. Nach kurzer Fahrt mit einer S-Bahn, befindet ihr euch in der Haut von Gordon Freeman im Bahnhof von City 17. Diese Stadt scheint von einem allmächtigen Diktator beherrscht zu werden, dessen Antlitz euch von riesigen Videoleinwänden und zahlreichen Fernsehmonitoren entgegengrinst.

Doch nicht genug damit. Pausenlos schwirren Überwachungsdrohnen um euch herum und knipsen Aufnahmen von euch, um festzustellen, ob ihr euch an die allgemeine Ordnung haltet. Rüde Soldaten, die mit einer Art Elektroschocker bewaffnet sind, sorgen für die nötige „Sicherheit“.

Kaum habt ihr euch im Bahnhof umgesehen und die Tür zur eigentlichen Stadt geöffnet, werdet ihr von Soldaten verfolgt. Der Grund ist unklar. Jedenfalls helfen euch einige Bewohner bei eurer Flucht über die Dächer der Stadt. Das Ganze endet in einer scheinbaren Sackgasse. Plötzlich treten einige Soldaten eine Tür ein und schlagen euch bewusstlos.

Was ihr zu diesem Zeitpunkt nicht wisst: Gordons Freund Barney aus „Black Mesa“ steckt hinter dem Kostüm, ebenso wie Eli Vance und seine Tochter Alyx.

Der Professor erprobt gerade eine neue Maschine, mit der es ihm möglich ist, Menschen von einem Ort an einen anderen zu beamen. Dass es dabei zu Komplikationen kommt, in die ihr natürlich mit verwickelt seid, ist beinahe selbstverständlich.

So viel zum Beginn der Hintergrundgeschichte, die voller Wendungen und Wirren steckt.

Auffällig ist, dass „Half Life 2“ komplett auf Zwischensequenzen jedweder Art verzichtet. Die Story wird einzig und allein durch Gespräche der Charaktere untereinander oder mit euch fortgeführt. Eine neue, aber nicht unbedingt schlecht Art, eine Geschichte zu erzählen, da es so kaum zu Brüchen kommt.

Leider ist der gesamte Spielverlauf extrem linear. Alternativen und Experimente sind nicht wirklich vorgesehen. Ein weiteres großes Manko sind die extrem vielen Ladebildschirme, welche alle naselang euer Abenteuer unterbrechen. Dieses Problem wurde zwar im Gegensatz zur PC-Version ein wenig verkürzt, doch nerven etliche Wartezeiten schon nach wenigen Levelabschnitten erheblich. Ein nettes Feature ist das Speichern zu jedem Zeitpunkt. Gerade in brenzligen Situationen entschärft dies so manchen unnötigen Frustmoment.


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16.11.2005 : Marc Heiland


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