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Test: PES 2017 - Pro Evolution Soccer


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Der September ist für Fußballfanatiker einer der schönsten Monate des Jahres. Die europäischen Spitzenligen sind endgültig wieder im Spielbetrieb und ab sofort hat man für lästige Länderspielpausen zu Beginn der Saison oder schlechte Phasen des eigenen Vereins wieder die Möglichkeit, sich an der Konsole die Zeit mit den neusten Ablegern der virtuellen Fußballsimulationen FIFA und PES (Pro Evolution Soccer) zu vertreiben. Den Beginn macht dieses Jahr PES 2017, welches von den Fans bereits seit über einer Woche fleißig gespielt werden kann. Warum der diesjährige Ableger auch unser Fußballherz wieder erfreut, erfahrt Ihr in unserem FRONT-Test.



Lizenzen Flop, Präsentation Top!
Beim Thema Lizenzen ist PES seinem großen Konkurrenten FIFA jährlich meilenweit hinterher. Und gleich vorweg: Für europäische Spieler ist der Abstand noch größer geworden! Zwar gibt es sowohl die brasilianische als auch argentinische Liga voll lizensiert, dafür nimmt man den Europäern allerdings wieder etwas mehr weg. So treten die „Königlichen“ (Real Madrid) sogar nur noch als „MD White“ auf, laufen aber zumindest mit originalen Spielern auf. Schlimmer trifft es da noch die deutschen Fans der Serie. Waren ohnehin schon immer nur eine Hand voll Teams dabei (einige Teilnehmer aus Champions- und Euro League), hat man nun sogar den Rekordmeister aus München verloren. Immerhin: Der Westen der Republik wird sich dagegen über den BVB, Schalke 04 und Bayer Leverkusen freuen. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass die Schuld hier nicht allein bei Konami liegt, sondern exklusive Verträge mit einzelnen Vereinen seitens EA die Lizenzen weiter einschränken. Da der beliebte Editor (um die Teams per USB-Stick manuell ins Spiel zu importieren) auf der Xbox One dafür erneut nicht geeignet ist, verspielt man hier bereits Punkte für die Gesamtwertung!



Doch - Gott sei Dank - besteht ein Fußballspiel ja nicht nur aus Lizenzen, sondern sollte vor allem in Sachen Präsentation überzeugen und hier spielt PES 2017 seine ganzen Stärken aus. PES sieht einfach wie echter Fußball aus. Ob Animationen des ballführenden Spielers, Bewegungen der Mitspieler oder die Flugbahn des Balles, wirklich alles wirkt wie aus einem Guss und könnte eins zu eins aus einem echten Spiel übernommen sein. Dazu runden die wirklich toll umgesetzten Spielergesichter das Erlebnis ab. So guckt man sich Wiederholungen von Toren oder Fouls gerne zu Ende an. Lediglich die Kulisse wirkt ab und zu etwas trist und bei Online-Matches merkt man gelegentlich, dass das Spiel in 900p läuft. Hier meckern wir jedoch auf hohem Niveau. Einen größeren Kritikpunkt stellen jedoch die Kommentatoren Hagemann und Küpper dar. Sorry, aber nach dem fünften Match mussten wir die Notbremse ziehen und lauschen seitdem lieber dem Stadionsound.


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26.09.2016 : Sascha Sommer


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