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Test: PES 2017 - Pro Evolution Soccer


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Oh, Du wunderschönes Gameplay!
Das Herz von PES 2017 ist aber das Gameplay! Kein anderes Fußballspiel vermittelt dem Spieler so ein „echtes“ Feedback. Jede Dosierung eines Passes oder Schusses kommt beim Spieler an. Selbst Neulinge haben nach wenigen Matches dieses Gefühl verinnerlicht. Und auch wenn die Steuerung gefühlt etwas komplexer ist als bei der Konkurrenz, ist es unglaublich motivierend, diese zu trainieren, denn die Übung zahlt sich aus. Bei PES mag es vereinzelt zwar auch Erinnerungen an das aus FIFA gefürchtete „Momentum“ und das Tor aus dem Nichts geben, jedoch hält sich dies glücklicherweise sehr in Grenzen. In der Regel gewinnt der bessere Spieler über 90 Minuten auch das Match. Das sofortige Klären mit der B-Taste ist zudem eine gern gesehene Möglichkeit, die man in FIFA in dieser Form vermisst. Klären heißt hier nämlich wirklich klären und klappt ohne Verzögerung.

Vor allem Taktikfüchsen steht in PES die Welt aber offen. Ob Bollwerk, Tiki-Taka oder die Brechstange, die Auswirkungen wirken sich sofort auf das Spiel aus und geben einem unbeschreibliche Erfolgsgefühle, wenn die Taktik aufgeht. Selbst bei Ecken habt ihr nun verschiedenste Möglichkeiten, das Spielgerät ins Eckige zu befördern. Tore müssen ohnehin mehr herausgespielt werden, da die Abwehr-KI einen enorm fordert. Das liegt auch an den verbesserten Torhütern, die im Vergleich zum letzten Jahr endlich keine Fliegenfänger mehr sind. Lediglich beim manuellen Herausholen des Keepers kommt es gelegentlich zu Aussetzern. Auch beim automatischen Wechseln der Spieler kommt es zwischendurch zu kleinen Problemen. Mit etwas Übung und der manuellen Wechsel-Einstellung könnt ihr dies aber vermeiden.



Auch generell wird das Spielgeschehen schön dynamisch gehalten. Die Schiedsrichter lassen mehr laufen und halten sich auch mit den Karten eher bedeckt. Gibt es mal eine Abseitsentscheidung, wird die Wiederholung direkt ab der entscheidenden Stelle gezeigt und stoppt das Spiel nicht unnötig lange. Schade ist jedoch, dass Gegner in Online-Partien die Tore wegdrücken können. Möchte man sich eines seiner schönen Tore also nochmals ansehen, ist man darauf angewiesen, dass der Gegner diese nicht abbricht oder aber genießt es nach Spielende nochmals ganz in Ruhe. Die Highlights möchte man nicht selten nochmals sehen, denn die Torraumszenen und im Idealfall Tore laufen nicht immer nach dem gleichen Schema ab, sondern es entstehen auch nach dem 100. Tor noch neue und kuriose Entstehungen der Tore. Ob Abpraller, Traumflanke oder Distanzkracher, PES 2017 ist immer wieder für neue Varianten offen. Dadurch entstehen vor allem im Online-Modus immer wieder neue Glücksgefühle für jeden Fußballfan. Klasse!


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26.09.2016 : Sascha Sommer


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