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Test: Pro Evolution Soccer 2010


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Rund drei Wochen nach dem Erscheinen von FIFA 10, hat es nun auch Konamis Pro Evolution Soccer 2010 in den Handel geschafft. Nachdem die Konkurrenz von Electronic Arts von der Fachpresse mit Lobeshymnen überschüttet wurde und bei uns eine Traumwertung von 93% erhielt, waren wir ganz besonders gespannt, als die Testversion zum neuen PES in unserer Redaktion eintrudelte. Nach zahlreichen Stunden in der Meisterliga, wilden Multiplayer-Partien und diversen Siegeszügen in der Champions League präsentieren wir euch an dieser Stelle unseren ausführlichen Test zur Fußballsimulation.



Herzstück Meisterliga
Seit Jahren ist die so genannte Meisterliga der Hauptbestandteil des Singleplayer-Modus von Pro Evolution Soccer. Daran hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert. Mit einem Verein eurer Wahl startet ihr eine Karriere als Trainer, Manager und übernehmt auf dem Spielfeld natürlich die Rolle der Mannschaft. Positiv hervorzuheben ist, dass Champions League und die Europa League endlich in die Meisterliga integriert wurden. Die beiden Turniere wurden sehr stimmungsvoll umgesetzt und vermitteln so eine Atmosphäre, die den echten TV-Übertragungen sehr nahe kommt. Allerdings fehlen noch immer zahlreiche Teams. Beispielsweise hat es kein deutscher Vertreter ins Spiel geschafft. Wer sich für die Wettbewerbe qualifiziert, darf ab sofort also um die internationale Krone spielen. Die umfangreichen Möglichkeiten seine Finanzen zu verwalten und zu verbessern wissen ebenfalls zu gefallen. Erfolge auf dem Platz wecken das Interesse von Sponsoren, die beispielsweise in eure Jugend investieren und neue Werbeverträge ermöglichen. Für mehr Authentizität sorgt die Tatsache, dass endlich mit realen Währungen gehandelt wird.

Die größten Schwächen zeigt die Meisterliga in Sachen Spielerentwicklung. Bis zu einem gewissen Alter verbessern sich eure Spieler zwar recht nachvollziehbar, danach wachsen körperliche Defizite allerdings viel zu schnell, bedenkt man, dass eine Vielzahl von echten Fußballprofis ihren sportlichen Zenit im Alter von 27-30 Jahren erreicht. Genau dann entwickeln sich Spieler in PES 2010 aber zurück. Wenig logisch erscheint auch die Formentwicklung, die keinen wirklichen Zusammenhang zu den Leistungen der Spieler zu haben scheint und sich viel mehr an der Qualität der angestellten Mitarbeiter orientiert. Das wirkt einfach unrealistisch. Unterm Strich bietet die Meisterliga allerdings eine Menge Langzeitmotivation und wirkt zudem ausgereifter, als der Managermodus aus FIFA.


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06.11.2009 : Michael Keultjes


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