Test: Xbox 360 Wireless Racing Wheel

Was braucht der Rennspieler, um wirklich glücklich zu sein? Im zweiten Teil unseres großen Specials zum Release von Forza Motorsport 2 geht es diesmal um das Xbox 360 Wireless Racing Wheel, das wir schon zum Verkaufsstart im Januar einer ersten Prüfung unterzogen haben. Warum wir es nun nochmals „rauskramen“? Ganz einfach: nachdem der Test sämtlicher Funktionen damals nur mit einer überarbeiteten Version von Project Gotham Racing 3 möglich war, widmen wir uns dem Wheel nun in Verbindung mit der anspruchsvollsten Rennsimulation auf der Xbox 360. „Gentlemen, start your engines!“
Entwicklungsprozess
Was macht das Xbox 360 Wireless Racing Wheel in Zusammenhang mit Forza 2 so besonders? Nun, zum einen wurden beide von der ersten Programmzeile bzw. Konzeptionszeichnung an parallel zueinander entwickelt, zweitens kommen Simulationsfans einfach nicht um das Zubehör herum. Forza Motorsport 2 gehört zu den derzeit realistischsten Rennspielen und um die Illusion perfekt zu machen, braucht es nun mal Gas, Bremse, Lenkrad und natürlich die obligatorische Schaltwippe.

Bereits im Review haben wir die Hardware genau unter die Lupe genommen und unser Ersteindruck bestätigt sich auch nach vielen tausend virtuellen Kilometern mit PGR3, TDU oder NFS Carbon. Die Verarbeitung des Microsoft-Zubehörs liegt auf höchstem Niveau und zeigt auch nach knapp einem halben Jahr keine Ermüdungserscheinungen. Auch unsere Befürchtungen, dass sich das einzige kleine Manko, das vorhandene Spiel in der Kunststoff-gelagerten Nabe, im Laufe der Zeit vergrößern könnte, haben sich bislang als unbegründet herausgestellt. Findige Bastler haben jedoch auch hier schon eine Alternative gefunden und so findet man im Netz schon einige Anleitungen, um das Wheel mit einem Kugellager zu versehen. Dieser komplizierte Umbau geht allerdings zu Lasten des Garantieanspruchs und zeigt im Praxisvergleich keinerlei spielerische Vorteile.

28.05.2007 : Matthias Brems