Ein elementarer Grundbaustein eines jeden Rollenspiels ist zweifellos die Erstellung eines eigenen Charakters. Mass Effect bietet hier eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten und Kombinationen, die den späteren Spielverlauf entscheidend prägen. Wer also nicht mit dem vorgefertigten „John Shepard“ auf Reisen gehen will, erstellt sich einen komplett individuellen männlichen oder weiblichen Spross der Familie. Schon in dieser Einleitung wird klar, dass die Handlung bei Mass Effect quasi schon mit dem Einlegen der DVD beginnt. Die Charakterauswahl und –erstellung ist nahezu perfekt inszeniert und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.
Neben einer von drei wählbaren Vorgeschichten vor dem Dienst beim Allianzmilitär, bestimmt man sein psychologisches Profil aufgrund von einschneidenden Erlebnissen. Weiterhin sorgen im Anschluss sechs Militärspezialisierungen dafür, über welche Fähigkeiten das „virtuelle Alter Ego“ verfügt. Die Auswahl dieser Klasse sollte mit Bedacht erfolgen, denn sie wirkt sich entscheidend auf die Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten des Spielers und seines Squads aus.
Hat man das Grundgerüst seines Charakters festgelegt, geht es um das Äußere, sprich die Gesichtsanpassung. Die Fülle an Einstellungs- und Kombinationsmöglichkeiten ist hier durchweg als „grenzenlos“ zu bezeichnen. Egal ob Gesichtsstrukturen, Hauttypen, Kopfformen, Augen, Nase, Mund, Kiefer, Haar und bei weiblichen Charakteren sogar Make-up… alles ist individuell wählbar. Alle Möglichkeiten dieses Editors würden schon hier das Fass zum überlaufen bringen. Wer mehr Informationen dazu sucht, kann sich unser
entsprechendes Video zur Charakteranpassung ansehen.