Xbox One: Microsoft: " Wir benutzen Kinect nicht, um herumzuschnüffeln!"

Schon seit der Präsentation der Xbox One am vergangenen Dienstag, hat der Redmonder Konzern mit allerlei Negativpresse zu kämpfen. Hauptgründe hierfür sind die neue Kinect-Technologie sowie Microsofts Patent zur "Regelung des Content-Vertriebs per Zuschauer", die Datenschützer aufhorchen ließen. Der vorläufige Höhepunkt dieser Berichterstattung war ein Artikel von Spiegel Online, indem der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar behauptete, Microsoft drücke unter dem Begriff "Spielkonsole" ein Überwachungsgerät in den Markt (wir berichteten).

Diese Diskussionen haben nun anscheinend dafür gesorgt, dass sich der Großkonzern dazu veranlasst fühlt, eine entsprechende Gegendarstellung zu veröffentlichen. Microsofts Corporate Vice President Phil Harrison selbst ist es nun, der versucht, diese Vorwürfe zu entkräften.



"Microsoft verfolgt eine sehr gute Politik, was den Schutz der Privatsphäre betrifft", so Harrison gegenüber Eurogamer. Man sei zudem das führende Unternehmen in diesem Bereich und nehme alle was damit im Zusammenhang steht "sehr ernst".

"Wir benutzen Kinect nicht, um bei jemandem herumzuschnüffeln. Wir hören auf das Kommando 'Xbox on", das dann die Konsole einschaltet", so Harrison. Darüber hinaus werden keinerlei persönlicher Daten übertragen, die eine Identifizierung der Nutzer ermöglichen, "außer man stimme dieser Art der Datenverarbeitung explizit zu". Weitere Informationen zum Thema findest Du in unserer Übersicht direkt hier rechts neben dieser News.

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27.05.2013 : Matthias Brems