Test: Castle Crashers Remastered

Nicht alles ist eine exakte Kopie
Am Auffälligsten ist dabei die deutlich bessere Grafik. Die Texturen sind um ein vielfaches schärfer und präsentieren sich dadurch in neuem Glanz. Dazu kommt eine Performance, die konsequent 60 Bilder pro Sekunde liefert, ungeachtet der Masse an Spieler und Gegner die im Spielgeschehen gerade aktiv sind. So muss das.

Ein absolutes Novum in Castle Crashers Remastered ist das Minispiel „Verschwinde, Barbar“. Mit schnellen Tasteneingaben muss dabei den immer ansteigenden Gegnermassen ausgewichen werden. Ein nettes Spiel, das besonders auf der Couch mit Freunden für unterhaltsame Momente sorgen wird. Wenn es nicht ohnehin schon das Hauptspiel oder die Arena macht, die es ebenfalls von der Xbox 360 auf die Xbox One geschafft hat.



Wenn alles Gute an einem Spiel mit der optimierten Version erhalten bleibt, wie verhält sich dann mit den Macken? Die Performance und Grafik wurde, wie bereits erwähnt, verbessert, aber andere Schwächen hat der Titel noch immer, die jedoch leicht verziehen werden. So wird es gerade im Coop schnell chaotisch und unübersichtlich. Und warum wurde nichts am Sound gemacht? Die Töne klingen nicht alle sehr ausgereift.

Ok, das Original hatte keine Sprachausgabe, aber gerade The Behemoth hat mit Games wie Battleblock Theater bewiesen, dass sie sehr abgedrehte Stimmen und Erzählweisen einbauen können. Dem skurillen Humor in Castle Crashers Remastered hätte dies sicherlich nicht geschadet.

05.10.2015 : Marc Schley