Test: KontrolFreek FPS Freek Vortex

Shooter-Fans, die ihren Xbox One Controller zwar veredeln, aber nicht gleich knapp 200 Euro für eine SCUF-Variante hinblättern möchten, sollten sich vielleicht einmal im Sortiment von KontrolFreek umsehen, das hierzulande vom Zubehör-Spezialist Roxxgames in Hamburg vertrieben wird. Wir haben die Variante FPS Freek Vortex im Dauertest auf ihre Verarbeitung und praktischen Nutzen untersucht. Hier unser Ergebnis.
Wer hat den Längsten?
Gerade im eSport-Bereich geht es oftmals um Millisekunden oder aber auch Millimeter die zwischen Abschuss oder Ableben entscheiden. Wer spielerisch schon mehr oder winiger alles aus sich herausgeholt hat, der könnte bei KontrolFreek vielleicht noch ein Quäntchen mehr erhaschen. Der US-Hersteller hat sich auf Analog-Stick Aufsätze und Extensions spezialisiert, und bietet ein kleines aber feines Sortiment verschiedener Aufsätze, mit denen ihr euren originalen Controller noch ein wenig tunen, sprich an eure Vorlieben anpassen könnt.

Wir haben uns für unseren Praxistest die knallig orangenen FPS Freek Vortex ausgesucht, die optisch besonders gut zum Titanfall Controller passen. das Set besteht aus einem hohen und einen flachen Stickaufsatz, die beide durch simples Aufstecken befestigt werden und danach "bombenfest" sitzen. Der höhere der beiden Aufsätze verlängert den Stick um etwa 12 Milimeter und ist für die Zielerfassung, also den rechten Analogstick, vorgesehen. Er bietet eine konvexe Form, was das Abrollen des Daumens perfektioniert und somit eine sehr feinfühlige Steuerung ermöglicht.



Der zweite Aufsatz bietet eine Erhöhung um knapp 8 Millimeter und ist konkav geformt, also nach innen gewölbt. Er ist bei normaler Stickbelegung für den linken Analogstick vorgesehen und soll euch bei der Bewegung eures Charakters unterstützen. Beide Stick-Extensions sind mit einer weichen Gummimischung überzogen und bieten optimalen Grip.

In unserem zweimonatigen Praxistest haben weder der rechte noch der linke Aufsatz irgeneine Art von Materialermüdung oder Abnutzungserscheinungen gezeigt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit bekommt man zudem die Vorteile der Aufsätze zu spüren. Gerade der rechte Stick bietet durch den verlängerten Hebel eine deutlich höhere Präzision, allerdings erhöht sich logischerweise auch die Deadzone, weswegen man diese falls möglich im Spiel herunterregeln sollte. Darüber hinaus sinkt aufgrund des längeren Sticks auch der Gegendruck, was ebenfalls zu einer feineren Justierung beiträgt. Links spürt man hingegen kaum eine Veränderung des Hebels, allerdings machen sich das gesteigerte Gripniveau und die vergrößerte Auflagefläche des Daumens positiv bemerkbar.

20.08.2014 : Matthias Brems