Ninety-Nine Nights 2 Test Xbox 360 - XboxFront.de
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Test: Ninety-Nine Nights 2


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Konami setzt seine vor zwei Jahren erschienene Schlachtplatte Ninety-Nine Nights fort. Erneut ist es ein Exklusivtitel für Microsofts Xbox 360 geworden und erneut kann sich der Redmonder Konzern nicht mit dem Spiel rühmen – geschweige denn Publisher Konami. Was ist schiefgelaufen?



Respekt vor Individualität
…lautet der Titel des ersten Erfolgs im Spiel, der bereits nach wenigen Sekunden freigeschaltet ist. Voraussetzung: „Du hast zum ersten Mal eine einzigartige Charakteranimation benutzt.“

Treffender hätte Ninety-Nine Nights II (N3II) einfach nicht beginnen können, denn entweder ist dieser Erfolg Beweis für den verkorksten Humor der Entwickler, deren Unvermögen im Gameplay-Design oder der schlichtweg ermüdend simplen Steuerung dieses auf die erdenklich mieseste Art „klassischen“ Hack’n’Slay-Spiels. Warum? Weil alles was nötig war, um den Erfolg freizuschalten, ein Druck auf die B-Taste war. Auch sonst bietet N3II kaum mehr als monotones „Gekloppe“ auf die X- und/oder Y-Taste für einen schnellen bzw. härteren Hieb mit dem überdimensional großen Schwert. Darüber hinaus gibt es zwar noch Spezialfähigkeiten, wie das Auslösen eines kleinen Erdbebens, die nach und nach erlernt und bei gedrückter RB-Schultertaste mithilfe der vier bunten Buttons ausgelöst werden, doch eine wirkliche Kombo-Attacke wie man diese von gelungenen Genre-Vertretern wie Dante’s Inferno oder gar vom Primus God of War her kennt, werdet ihr in N3II zu keiner Zeit erleben.

Hinzu kommt, dass die schier endlosen Horden an feindlichen Truppen keinerlei Herausforderung bieten. Es gibt kaum Gegenwehr, während unsere Klinge durch die Massen wandert wie das Messer durch die Butter. Lediglich hin und wieder, wenn die – zugegeben beeindruckende – Menge an Gegnern tatsächlich überhandnimmt, entsteht so manch frustrierende, weil geradezu unfaire Situation, dass man, einmal am Boden, einfach nicht wieder aufsteht, weil unzählige Gegner in Intervallen feuern, die dies fast unmöglich machen. Ebenso frustrierende Bosskämpfe holen die Kohlen auch nicht aus dem Feuer, so dass das Gameplay wohl als kläglich gescheitert bereits abgehakt ist. Doch worum geht es eigentlich?


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09.09.2010 : Benjamin Doum


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