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Test: UEFA Champions League 2006-2007


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Ein Technik-Aspirant von übermorgen?
Technisch zeigte man mit Fifa 07 seinerzeit, was auf der Hardware Power der nächsten Generation alles möglich sein kann, wenn man genügend Arbeitszeit in die Prozedur investiert. Aufgrund der Tatsache, dass UEFA Champions League 2006-2007 in großen Zügen auf dem technischen Erfolg des inoffiziellen Vorgängers aufbaut, erkennt man hier und da nur wenige Veränderungen und Verbesserungen. Die blassen Protagonisten bewegen sich täuschend realitätsnah, wilde Kameraschwenks und die Wiederholungen schaffen das nahezu perfekte Stadion-Feeling. Leider konnten die Ruckeleinlagen in den Cut-Scenes nicht komplett ausgemerzt werden. Jede Partie wird zudem von einem cineastischen Kameraschwenk in das glitzernde Stadion eingeläutet. Ansonsten besticht das Spielgeschehen mit scharfen Texturen und grandiosen Animationen. Die Bewegungsabläufe sehen selbst von weit entfernter Kameraposition noch einen Deut geschmeidiger aus, als es noch in Fifa 07 der Fall war. Die eindrucksvoll inszenierten Arenen runden das Gesamtergebnis trotz polygonarmer Publikumsdarstellung ordentlich ab. Einzig und allein die fehlenden Wetter-Effekte geben Grund zur Kritik.

Hinsichtlich des auditiven Klangerlebnisses dürfen natürlich auch zwei Faktoren, bzw. Personen, nicht unerwähnt bleiben: Das Moderatorenduo Tom Bayer und Sebastian Hellmann. Der in der Vergangenheit meist alles andere als fachkundige Kommentar der beiden Plappermäuler wich nur selten von repetitiven Phrasen ab und war nicht immer auf Ballhöhe. Ob EA anno Jahr 2007 diesen Bereich überarbeitet hat? Wir können ohne schlechtem Gewissen sagen, dass es in diesem Jahr einigermaßen sinnvollere Kommentare ins Spiel geschafft haben. Trotzdem kommt es vor, dass der Spielverlauf eindeutig falsch kommentiert wird. Die realen Schlachtgesänge, jubelndes Publikum und die originale Champions League-Hymne schaffen wiederum ein atmosphärisches Klangerlebnis Sondergleichen. In den Menüs setzt Publisher Electronic Arts auf ein knappes Dutzend rockiger Musikstücke, um abseits des grünen Rasens für ausreichend Stimmung zu sorgen. Das Angebot reicht von Ray Barretto, über Cal Tjader bis hin zu Baïkonour.


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28.03.2007 : Patrick Schröder


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