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Test: ESPN NHL 2K5


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Mittlerweile ist es üblich, dass alle namhaften Publisher zum NHL Saisonstart in jedem Jahr einen neuen Eishockey-Titel herausbringen. Neben Electronic Arts, die schon seit mehr als zehn Jahren mit der „NHL“-Reihe nicht nur Genrefreunde begeistern, werkeln auch diverse Teams im Auftrag des US-Sportkanals ESPN an immer besser werdenden Titeln. Seit dem Milleniumswechsel steht nun das Kürzel „2K“ hinter den Titeln.

Der Zählweise nach bietet das aktuelle ESPN-NHL Spiel Version Nummer „2K5“. Für unsere Review haben wir unsere besten Cracks auf das Eis geschickt und in zahlreichen Spielen geschaut, ob das Eis denn auch trägt, oder ob „ESPN NHL 2K5“ einbricht. Trotz diverser Bodychecks und kleineren Blessuren sind wir wieder pünktlich an unsere Redaktionsschreibtische zurückgekehrt, um über unsere Erfahrungen ausführlich zu berichten.



Die Grätsche über's Eis...
Eines der größten Probleme, das alle Entwickler von Sportspielen wohl seit jeher hatten und größtenteils auch noch haben, stellt der Spagat zwischen einsteigerfreundlich und anspruchsvoll-fordernd dar. Entweder klagten die Profi-Gamer über zu wenig Realismus und zu schnelles Erzielen von Toren aufgrund immer gleicher Spielzüge oder mieser Torhüter-KI. Oder die Fraktion der Eishockey-Gelegenheitsspieler und Grünschnäbel maulte aufgrund zu wenig Arcade und zu viel Simulation. Da ESPN und die Entwickler jedoch alle Fans gleichermaßen zufrieden stellen wollen, ist man im aktuellen Jahr bereit, den großen Sprung zwischen den beiden Lagern zu riskieren, ohne eine Seite zu verprellen. So viel zur Ausgangssituation, bevor wir uns auf's Eis wagen…

Zunächst einmal müssen wir ein Wort zur Steuerung sagen. Was ist ein gutes Eishockey- oder generell Sportspiel, ohne eine vernünftig durchdachte und realisierte Handhabung?!
Selbst wenn das Spiel durch eine absolut lupenreine Optik bestechen kann, ist es doch sinnlos, wenn die Teammitglieder übers Eis schlurfen, als hätten sie Blei in den Beinen oder Spielzüge aufgrund einer unpräzisen Steuerung bereits im Keim erstickt werden.

Wie gut, wenn man dann auf eine Marke wie „ESPN“ zurückgreifen kann. Denn seit den guten alten Dreamcast-Tagen haben die Entwickler größten Wert auf Spielbarkeit und sauberes Handling gelegt. Dass ihnen dieses Meisterstück auch in der neuen Auflage wieder einmal gelungen ist, wird schnell deutlich. Zwar haben die Verantwortlichen des US-Entwicklers Kush Games hier und da ein wenig geschraubt und Feintuning geleistet. Doch alles in allem sind sie ihrer Linie treu geblieben. Ihr habt die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Control-Arten: Klassisch, mittel und Fortgeschritten. Während die ersten beiden genannten sich vor allem für Neueinsteiger und „Gelegenheitsspieler“ eignen, werden erst im „fortgeschrittenen Stadium“ auch Cracks richtig gefordert, um alles aus dem Spiel zu holen, was es zu bieten hat.


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26.01.2005 : Marc Heiland


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