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Test: Schrödinger's Cat and the Raiders of the Lost Qu...


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Mit Schrödinger's Cat and the Raiders of the Lost Quark versprechen die Entwickler von Italic Pig einen 2D-Puzzle-Plattformer kombiniert mit viel Witz in einer kunterbunten Comic-Welt. Wir haben das neue Indiegame, welches über Team 17 (Worms) erschien, für euch getestet und verraten, wie viel Leben wirklich in Schrödingers Katze steckt oder ob am Ende alles einfach nur Quark ist.



Eine Katze und jede Menge Quark(s)
In einem abgedrehten Partikel-Zoo steuert ihr Schrödingers Katze und versucht unterschiedliche entflohene Elemente einzusammeln, die überall in der teilweise zufallsgenerierten Welt verstreut sind. Damit die Aufgabe auch zu bewältigen ist, greift die Katze auf eine interessante Fähigkeit zurück, welche das Herzstück des Gameplays darstellt: das Kombinieren von „Quarks“. Diese kleinen Wesen existieren in vier verschiedenen Farben und je nach Zusammensetzung und Vermischung von insgesamt drei „Quarks“ wird kurzzeitig eine von 14 Fähigkeiten aktiviert. Sei es ein Copter, der höhere Hindernisse erreichen lässt oder ein Gleiter um schadenlos den tiefer gelegenen Boden zu erreichen, jedes dieser Features kann frei genutzt werden, sofern genügend „Quarks“ der Farbe vorhanden sind.



Das Prinzip entpuppt sich als eine coole Idee und der Einsatz dieser Fähigkeiten geht sogar recht schnell und intuitiv von der Hand. Leider gibt es nicht viel zu entdecken, denn alle Features können im Tutorial schon freigeschaltet werden und so ist der Reiz mit den Kombinationen sehr schnell erloschen, auch kann man in den meisten Bereichen des Spiels fast unendlich viele „Quarks“ finden und gerade die Ressourcenknappheit hätte viel mehr Kopfnüsse bereiten können. So entwickelt sich aber das Spiel sehr schnell zu einem Sandbox-Game ohne wahre Herausforderungen. Ein deutliches Beispiel von verschenktem Potenzial, sehr schade.

Optisch zeigt sich Schrödinger's Cat and the Raiders of the Lost Quark von zwei Seiten. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und überzeugen in ihrem minimalistischen Comic-Stil, die Spielwelt hingegen sieht ständig überladen und lustlos aus und der wirr-bewegende Hintergrund sorgt oftmals für anstrengende Momente, die das Auge zu sehr belasten. Eine echte Konstante ist leider auch bei den restlichen Spielanteilen verloren gegangen. So klingen die Sounds zwar wie aus alten Cartoons, jedoch werden die Audios sehr häufig verzögert abgespielt, das nervt. Die Vertonung ist komplett auf Englisch und wird mit deutschen Untertiteln begleitet, wobei man ohne Englischkenntnisse so gut wie keinen der sehr billigen und flachen Wortwitze verstehen wird.


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27.05.2015 : Marc Schley


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