Artikelinformation
       

Test: Superhot


zurück
zurück
Seite 1  |  Fazit


Lange galt Superhot als DIE Innovationshoffnung im Shooter-Genre. Mittlerweile ist das Spiel via ID@Xbox erschienen und wir haben es ausgiebig für euch gezockt. In unserem Test verraten wir, weshalb das Game trotz extremer Zeitlupe schneller vorbei ist als man denkt und weshalb ihr euch gut überlegen solltet, ob ihr zugreift oder nicht.



"Starte die Superhot.EXE"
Superhot beginnt eher ungewöhnlich. Wie ein alter Rechner aus den späten 80er Jahren bootet ein System hoch und kurz darauf erscheint eine Nachricht von einem Freund. Die Superhot.EXE soll gestartet werden. Angeblich öffnet sie eine gecrackte Version eines noch unveröffentlichten Spiels. Mit der Zeit stellt sich jedoch heraus, dass sich mehr hinter dem mysteriösen Programm verbirgt. Damit wir niemanden die Spannung der eher kuriosen Geschichte vorwegnehmen, belassen wir es lediglich bei folgender Aussage: Am Ende sind mehr Fragen offen als noch zu Beginn des Spiels.

Das eigentliche Kernstück von Superhot ist aber nicht seine Hintergrundgeschichte, sondern das Gameplay in insgesamt 32 Leveln. Jedes hat das Ziel die Gegner der Reihe nach zu eliminieren und dabei nicht zu sterben. Da jeder Treffer gleich das Ende bedeutet, ist die Spielmechanik der Zeitlupe ein spannendes Feature. Nur wenn sich das Alter-Ego bewegt, läuft die Zeit normal ab, ansonsten ist alles in der Welt extrem langsam. Dies ermöglicht viel mehr Bedenkzeit für den nächsten Schritt als bei gewöhnlichen Shootern. Daher lässt sich das Superhot eher in die Kategorie Puzzler einfügen.



Zusätzliche Elemente, wie das Aufnehmen und Werfen von Gegenstände oder den Körper mit einem Gegener buchstäblich zu tauschen sorgen für interessante Möglichkeiten die Level zu meistern. Nur schade, dass kaum eine Herausforderung wirklich fordert und die Kampagne keine 2,5 Std Spielzeit liefert. Wiederspielwert wird bedingt durch einen Endless Modus und einen Challenge Modus geboten, doch leider hält sich die Begeisterung für diese Modi eher in Grenzen. Wer gerne Bestzeiten und Bestwertungen hinterherjagt, könnte zumindest für ein paar zusätzliche Stunden damit Freude haben.

Das minimalistische Design, mit weißer Umgebung, schwarzen Waffen und roten Gegnern, funktioniert erstaunlich gut. Die wichtigen Objekte im Level sind dadurch schnell erkenntlich und es wird schwer sich über matschige Texturen oder ähnliches zu beschweren. Nur schade, dass trotz allem die Kantenglättung eher mangelhaft ist und auch einige wenige unerklärliche Ruckler während unseres Test aufgekommen sind. Mehr Optimierung wäre wünschenswert gewesen.



Auch im Sounddesign setzt sich das minimale Design der Entwickler fort. Keine Sprachausgabe, simple Soundeffekte und wenig musikalische Untermalung sorgen leider für eine Umgebung, die anfangs zwar neugierig macht, aber mit der Zeit eher als langweilig und uninspiriert beschrieben werden kann.


zurück
zurück
Seite 1  |  Fazit


11.05.2016 : Marc Schley


Kommentare


Kommentar schreiben:
Um einen Kommentar zu verfassen, musst du angemeldet sein.
Kommentare (3)

1/1


Vulnerability Scanner