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Test: Payday 2: Crimewave Edition


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Der aktuelle Trend der Neuauflagen geht munter weiter. Mit der Payday 2: Crimewave Edition feiert nun nämlich der nächste Topseller nach 2 Jahren sein Comeback auf der Xbox One. Mehr Umfang, höhere Auflösung und ein besseres Spielerlebnis versprechen die Macher von Overkill. Ob die Full HD-Überfälle nicht doch eher ein Reinfall geworden sind, erfahrt ihr hier bei uns im FRONT-Test.



Und... Action!
Auch wenn sich die Payday-Reihe mittlerweile an einer großen Fanbase erfreuen darf, gibt es noch viele Spieler, die keine Erfahrungen mit dem "Heist"-Shooter haben. Das Ziel des Spiels ist jedoch schnell erklärt. Mit einem vierköpfigen Team müsst ihr möglichst unbemerkt Banken, Geschäfte, Museen etc. überfallen und die große Kohle machen. Simples Spielprinzip, aber schwer zu meistern. Ohne Absprachen mit euren Kameraden kann man nämlich nicht mal unbemerkt einen Blumentopf klauen. Und genau davon lebt Payday. Ihr könnt zwar auch offline spielen und das Team mit KI's aufstocken, doch das ist ungefähr so, als spielt man Fußball ohne Tore. Zumal die vom Computer gesteuerten Figuren alles andere als eine große Hilfe sind.

Teils verhalten sich diese so dämlich, dass man den Eindruck gewinnt, man wird dazu gedrängt stets online zu spielen. Zu großen Teilen ist das auch nachvollziehbar, denn der große Spielspaß ist nur vorhanden, wenn das Team auch wirklich ausschließlich aus menschlichen Spielern besteht. Doch wirklich überragend wird das Spielgefühl erst, wenn ihr mit euren Freunden die Banken leert. Dann kann man sich exakt absprechen und bekommt ein unvergleichliches Teamgefühl und sahnt umso mehr Beute ab.
Es ist nämlich verdammt schwer unentdeckt auf Beutejagd zu gehen. Action ist daher quasi vorprogrammiert und dann zählt jeder Mann. Der Schwierigkeitsgrad nimmt übrigens rapide zu und setzt spätestens ab den schweren Missionen ein gewisses taktisches und vor allem gemeinsames Vorgehen voraus. Andernfalls überfallt ihr höchstens das Stück Seife im Gefängnis.



Wie bereits erwähnt, ist das Spiel oft darauf ausgelegt entdeckt zu werden und die große Action zu entfachen. In dem Fall kommen nämlich Unmengen an Polizeieinheiten und machen eure Pläne zu wilden Schießereien. Die eigentlichen Aufgaben müsst ihr meistens aber trotzdem noch bewältigen, sodass ihr dann noch enger als Team zusammen arbeiten müsst, um nicht kläglich zu scheitern. Je nach Mission kann man dann aber auch leider schnell den Überblick verlieren. Und auch generell nimmt einen das Spiel anfangs nur in einem Mini-Tutorial an die Hand. Es erfordert also eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis man die Grundprinzipien und Abläufe einigermaßen verstanden hat. Neulinge sollten sich davon also nicht abschrecken lassen.


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15.06.2015 : Sascha Sommer


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