Test: Saints Row IV

Berauschend sehen die Ausflüge in die echte und die vorgespielte Welt leider auch nicht mehr aus. Nur wer ganz genau hinsieht, wird ab zu einige kleine Änderungen und Verbesserungen erkennen, große Unterschiede zum dritten Teil gibt es aber nicht. Was also schon vor zwei Jahren nicht hübsch aussah, sieht nun noch bescheidener aus, folglich bekommt man einige verwaschene und matschige Texturen zu Gesicht und die Effekte wirken teils sehr altbacken. Immerhin ist die Engine trotz gelegentlicher Ruckler und Framerate-Einbrüchen in der Lage, den abgedrehten Charme rüberzubringen. Es wird aber definitiv Zeit, dass die Saints ihr nächstes Abenteuer auf den NextGen-Konsolen bestreiten.



In Sachen Sound, Synchronisation und Musikauswahl ist der Titel hingegen top. Zahlreiche Radiosender – wenn man mal doch in ein Auto steigt – sorgen für den richtigen Soundtrack und die teils prominenten Sprecher (Neil Patrick Harris (How I Met Your Mother) und Terry Crews (The Expendables) tragen die witzigen Dialoge sehr überzeugend vor. Saints Row IV bietet übrigens noch einen motivierenden Koop-Modus an, bei dem sich zwei Spieler ins Getümmel stürzen können.

20.08.2013 : Stefan Grund