NBA Live 10 Test Xbox 360 - XboxFront.de
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Packshot: NBA Live 10
NBA Live 10
Electronic Arts
Xbox 360

       

Test: NBA Live 10


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1995 veröffentlichte Electronic Arts den ersten Teil der seitdem mal mehr, mal weniger erfolgreichen Basketball-Reihe NBA Live. Knapp 15 Jahre später und zahlreiche Konsolengenerationen weiter ist mittlerweile NBA Live 10 erschienen, das nach einigen eher enttäuschenden Jahren zu alter Stärke wiederfinden und der Konkurrenz von 2K Games Paroli bieten will. Wir haben das Spiel für euch getestet.



Unausgewogen und Undynamisch
Das wichtigste Bewertungskriterium eines Basketballspiels ist selbstverständlich die Spielmechanik. In den vergangenen Jahren konnte Electronic Arts in Sachen Gameplay allerdings nur bedingt überzeugen. Dem Geschehen fehlte es zu häufig an Dynamik und einem ausgewogenen Spielverlauf. Leider hat sich an diesem Umstand nur Unwesentliches getan. Aber eins nach dem anderen.

Die Steuerung geht prinzipiell leicht von der Hand und in kurzer Zeit in Fleisch und Blut über, so dass ihr sämtliche Aktionen der Spieler beherrscht und auf dem Court anwenden könnt. Bei Würfen kommt es auf richtiges Timing und eine gute Stellung zum Korb an, Pässe erfordern ein hohes Maß an Präzision, 3-Punkte-Würfe finden allerdings zu häufig ihr Ziel. In der Verteidigung sind blitzschnelle Reaktionen gefragt, um beispielsweise im richtigen Moment zum Block anzusetzen.

In der Offensive macht NBA Live 10 spielerisch wenig falsch. Dank flottem Passspiel lassen sich Räume gut frei spielen, wobei Würfe, Korbleger oder spektakuläre Dunks leicht von der Hand gehen. Weniger gut gefallen hat uns die Arbeit in der Verteidigung. Speziell aufgrund des unausgewogenen Schwierigkeitsgrads, der einfach zu schnell ansteigt, fehlt es uns an Spielkontrolle, so dass Gegenspieler zu leicht zum Korberfolg kommen.

Letztlich gilt es in der Defensive sehr geduldig zu sein, die 24-Sekunden ablaufen zu lassen und den Gegner so zu einem ungünstigen Abschluss zu zwingen. Das hört sich an sich ganz realistisch an, wirkt allerdings eher aufgesetzt.


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16.10.2009 : Michael Keultjes


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