Battlefield 3: Keine Superschurken als Gegner
Wenn man von
Battlefield 3 spricht, kommt man nur selten an einem Vergleich mit Modern Warfare 3 vorbei. Zuletzt versuchte sich Analyst Michael Pachter an einer
Prognose der Verkaufszahlen beider Titel. Doch den Vergleich mit der CoD-Reihe hat Electronic Arts ja schließlich auch forciert. Battlefield-Entwickler DICE möchte sich in einem Punkt jedoch deutlich von MW3 unterscheiden: dem Realismusgrad.
So soll es keinesfalls eine russische Supermacht geben und auch hundsgemeine "Überschurken" werden sich nicht ins Spiel verirren. Dies sagte Executive Producer Patrick Bach im Interview mit
Edge ganz deutlich:
"Dennoch möchte man einen klar definierten Feind und einen spielbaren Charakter mit eindeutiger Motivation - das ist etwas woran wir gerade arbeiten, auf der Suche nach der richtigen Balance."
Auch auf kontroverse Szenen und eine allzu deutliche politische Message möchten die schwedischen Entwickler verzichten:
"Zunächst einmal ist es Fiktion. Wir haben nicht vor, das Geschehen auf irgendeinen realen politischen oder religiösen Konflikt basieren zu lassen. Kontroversen lassen sich sicherlich gut vermarkten, doch wir machen Spiele," so Bach weiter und relativiert noch einmal:
"Wir schrecken nicht vor realen Dingen zurück, doch Realismus und Authentizität müssen nicht zwangsläufig das gleiche sein."
Battlefield 3 wird voraussichtlich am 27.10.2011 für Microsoft Xbox 360 erscheinen. Mehr Informationen zum Titel findet ihr in
unserer ausführlichen Vorschau.
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06.07.2011 : Benjamin Doum