Mass Effect 3: Orientiert sich an Dead Space
Visceral Games haben mit ihrem für
Dead Space entwickelten Interface nicht nur unzählige Spieler begeistert, sondern scheinbar auch einen bleibenden Eindruck bei den Entwickler-Kollegen von
BioWare hinterlassen.
Mass Effect 3-Programmierer Brenon Holmes ist gegenüber der Website
Scrawlfx voll des Lobes für die Konkurrenz:
"Es gibt eine Sache, die ich an Dead Space einfach liebe: Das Interface! Es zieht einen so richtig ins Spiel hinein. Ich will einfach wie ein Irrer auf diesen Knöpfen herumdrücken."
Doch was heißt das für Mass Effect 3? Bioware möchte mit dem Finale der Trilogie rund um Commander Shepard ebenso versuchen, so viele Informationen wie möglich in der Spielwelt und nicht als vorgelagerte Bildschirmanzeige darzustellen.
Die Darstellung der Lebensanzeige auf dem Rücken der Spielfigur - Isaac Clarke lässt grüßen - scheiterte in früheren Experimenten lediglich am Deckungssystem. Dann dreht der Spectre nämlich seinen Rücken vom Spieler weg.
"Durch die Kameraperspektive und Shepards Blickrichtung mussten wir einigen verrückten Kram machen um die Gesundheitsanzeige vernünftig anzeigen zu können. Geholfen hat das nicht wirklich, letztlich war diese Anzeige im Gefecht zu verwirrend", so Brenon.
Ein weiteres Problem ist, dass Mass Effect neben der Lebensanzeige auch noch Schutzschilde und biotische Fähigkeiten anzeigen muss. So griffen die Entwickler schlussendlich doch auf ein herkömmliches Interface zurück, mit dem auch in Mass Effect 3 zu rechnen ist.
Weitere Änderungen seien hingegen beschlossene Sache. Die roten Risse auf dem Bildschirm, kurz bevor Shepard den Geist aufgibt, sollen überarbeitet und auch das Erkennen der Feindtypen vereinfacht werden. So sollen Animationen und KI-Muster leichter Rückschlüsse auf die Spezies zulassen und den Spieler schneller die richtige Taktik finden lassen.
Mass Effect 3 wird voraussichtlich am 30.11.2011 für Microsoft Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen.
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30.03.2011 : Benjamin Doum