Electronic Arts (EA): Europa ist kreativer

Die Spielindustrie ist schon lange keine zu vernachlässigende Angelegenheit mehr, es werden täglich Gelder in immensen Höhen bewegt und diverse Publisher buhlen um die Gunst von neuen Entwicklern. Dieser Vorgang beschränkt sich nicht nur auf die USA oder Japan, auch Europa ist bietet viele neue Ideen und Innovationen in diesem Bereich.

Nick Button-Brown, seines Zeichens EA Partners' Director of Business Development, hat gegenüber unseren Kollegen von Gameindustry.biz über europäische Entwickler und ihre Vorzüge gesprochen. Unter anderem sagte er:

“Es gibt mehr Kreativität in Europa als in Amerika, die Amerikaner sind raffinierter in ihren Prozessen, es dreht sich alles ums Geld. Es werden weniger Chancen genutzt und den USA fließt mehr Geld an die Entwickler. Weniger Chancen bedeuten weniger Fehler aber ich kann mir nicht vorstellen das die Amerikaner jemals ein Grand Theft Auto erschaffen hätten.Es gibt viele gute europäische Entwickler und sie sind alle etwas unterschiedlich, zudem gibt es große kulturelle Unterschiede in sie mit einfließen lassen.

Zurzeit arbeitet Electronic Arts mit dem deutschen Entwicklerteam von Crytek und ihrem First Person Shooter Crisis für den PC zusammen. Des Weiteren soll bald ein neuer Deal mit einem deutschen Entwickler bekannt gegeben werden. Man darf also gespannt sein.

Quelle
10.12.2007 : Mirko Burmeister