Electronic Arts (EA): Schickte Need For Speed-Entwickler auf den Todesmarsch
Es gibt nur wenige Spiele-Serien, die so viele Fans für sich verzeichnen können wir beispielsweise die
"Need For Speed"-Franchise von
Electronic Arts. Selbst nach vielen Jahren Mittel- und Untermaß schafft es eine NFS-Neuankündigung immer wieder die Massen zu verzücken.
Dabei hat man in den letzten Jahren vieles falsch gemacht, wie EA-CEO
John Riccitiello nun in einem Interview gegenüber
CVG eingestand. Der Hauptgrund dafür war der fast schon wahnwitzige Plan, ähnlich wie bei den hauseigenen Sportspielen in jedem Jahr ein neues
Need For Speed auf der Markt zu werfen. Das Ergebnis kennen wir ja bereits: langweilige Ableger a la "Undercover" oder "Most Wanted".
Zwischen 2004 und 2007 schickte man, so Riccitiello, den Entwickler
Black Box quasi
"auf den Todesmarsch" und ließ die Mitarbeiter nahezu 24 Stunden am Stück durcharbeiten. Dadurch verlor man viele gute Mitarbeiter und die Qualität blieb ebenfalls auf der Strecke.
Riccitiello verwies aber auch darauf, dass diese Zeiten nun entgültig vorbei seien. Heute setzt man mit den
Slightly Mad Studios und
Criterion Games gleich auf zwei erfahrene Studios, zudem gibt man den Entwicklern die Zeit, die es benötigt, ein gutes Spiel zu entwickeln.
Wir sind der Meinung: Auch späte Einsicht zahlt sich unter Umständen aus. Was sagt ihr dazu?
21.09.2010 : Matthias Brems