Electronic Arts (EA): Konkurriert mit Disney
Der Europa-Chef von Electronic Arts, „Gerhard Florian“ hat in einem Interview über die zukünftigen Ziele gesprochen. Der derzeitige Umsatz von ca. drei Milliarden US-Doller soll bis 2009 verdoppelt werden, um mit Disney zu konkurrieren. Deren Umsatzvolumen liegt bei ca. 30 Milliarden US-Dollar. Um das zu überbieten muss sich EA ins Zeug legen. Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht. Im letzten Jahr wurden 27 EA-Titel über eine Million mal verkauft. Von EA kommen 20 der am meistverkauften Spiele 2004.
Die kommenden Spiele sollen noch emotionaler werden. So sollen noch mehr Kunden gewonnen werden. Der Spieler soll wie bei Kinofilmen mitgerissen werden. Vor allem eine höhere Polygonzahl bei Mimik und Augen soll das ermöglichen. „Florian“ dazu: "Man kann keine Branche ignorieren, in der Menschen sich pünktlich um Mitternacht in eine Warteschlange einreihen, weil sie das Erscheinen eines Spiels nicht länger erwarten können."
EA-Vizepräsident „Jan Bolz“ dazu: "Menschen wollen Videospiele spielen, in denen ihre Stars wie Robbie Williams oder Christina Aguilera integriert sind. Es gibt Hinweise darauf, dass 30-Jährige nach der Arbeit nach Hause kommen und am liebsten spielen. Wenn das stimmt, ist das eine gewaltige Herausforderung für Fernsehanstalten. Fernseh schauen ist derzeit immer noch die liebste Freizeitbeschäftigung."
Künftige Spiele sollen auch noch 50-jährige ansprechen. Dazu müssen Videospiele ein zentralere Rolle übernehmen.
20.01.2005 : Arne Schröder