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Ein Ring sie alle zu knechten..... Die Herr der Ringe Trilogie hat ein krönendes Ende gefunden. Ob das Spiel mit dem genialen Zelluloid-Vorbild mithalten kann, lest ihr hier.
Das Gameplay
Das Land Mittelerde, alles könnte so schön sein, wär da nicht dieser eine Ring. So machen sich die Gefährten auf diesen zu zerstören. Wer die Filme gesehen hat wird sich im Spiel sofort zurechtfinden.
Der Herr der Ringe die Rückkehr des Königs hält sich sehr detailliert an die Filmvorlage. Man bestreitet abwechselnd die Wege der Gefährten. Die Levels sind an die Schlüsselszenen des Films angelehnt. Man kämpft sich mit Frodo und Sam durch Osghiliat, versucht mit Gandalf die Trolle aus Minas Thirith fern zu halten und steht schlussendlich als Aragorn höchstpersönlich vor dem schwarzen Tor.
Wer jedoch ein Aktion-Adventure mit viel Abwechslung erwartet hat wird schnell enttäuscht sein. Das Spiel bietet geradlinige Hack´n Slay kost ohne wenn und aber.
Gekämpft wird ausschließlich mit 3 Tasten, eine harte und eine schnelle Attacke und der sehr wichtige Block. In Verbindung mit der L-Taste ergeben die Schläge Fernkampfangriffe. Während Gimli hier auf Wurfäxte setzt, benutzt Legolas bekanntlich seinen Bogen.
Das Geschen wird durch eine vorgegebene 3rd Person Kamera eingefangen, welche nicht immer den besten Überblick bietet. Hier wäre eine frei schwenkbare Kamera hilfreicher gewesen. Die eigene Figur wird oft durch Gegner und Gegenstände verdeckt. Wenn man durch diesen Überblickmangel ein Leben verliert ist das mehr als frustig.
Durch stetiges vertrimmen der Gegner sammelt man Erfahrungspunkte. Umso mehr Gegner man besiegt ohne selbst getroffen zu werden, desto höher fallen diese Erfahrungspunkte aus.
Nach erfolgreichem Beenden eines Levels können die gesammelten Erfahrungspunkte zum Tausch gegen Special-Moves sowie auch neue Fernkampfwaffen eingetauscht werden.
Gespeichert wird nach jedem geschafften Level. Stirbt man während eines aktuellen Levels muss man diesen meist von vorne beginnen. Nur die sehr langen Levels wurden mit einem Checkpoint versehen, dass treibt den schon hohen Schwierigkeitsgrad in frustrierende Gefielde und ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Da EA sehr stark mit dem Filmteam zusammengearbeitet hat, steht die Präsentation der des Films in nichts nach. Die Story wird durch original Filmausschnitte weitererzählt welche von den original Sprechern vertont wurden.
Das Spiel bietet einem die Möglichkeit es auch zu zweit durchzuspielen. Jedoch wird es im Zweispielermodus noch unübersichtlicher als es schon im Singleplayer-Modus ist. Man verliert schnell seine Figur aus den Augen und kann nur noch blind auf die Tasten hämmern.
Die Grafik
Aufgrund der erwähnten Zusammenarbeit mit dem Filmstudio sieht das Spiel fast genauso aus wie der Film. Jedes Detail wurde beachtet, die Schwerter, die Rüstungen, sogar die Effekte stammen aus dem Film.
Der Schwerpunkt der Engine liegt auf der Darstellung vieler Einheiten und Effekten. Pfeile pfeifen durch den Wind, zig gut animierte Kämpfer, riesige Explosionen, all das stellt sie gleichzeitig dar ohne ins stottern zu kommen.
Um das alles zu ermöglichen wurden die Levels leider recht klein gehalten. Meist kämpft man ausschließlich an einem bestimmten Ort ohne sich selbst frei durch die Welt bewegen zu können. Auch die Figuren wirken etwas kantig, was man angsichts dieser schieren Kämpfermasse aber gerne verschmerzen kann.
Der Sound
Auch hier hielt man sich direkt an den Film und übernahm dessen Soundtrack. Wunderschöne Orchesterstücke begleiten die Rettung Mittelerdes.
Besitzer eines Sourround Systems hören Pfeile quer durch Zimmer pfeifen, während Explosionen den Subwoofer zum beben bringen.
Da die Synchronisation von den original Sprechern stammt, ist auch diese vollends geglückt. Der Sound ist der eigentliche Star des Spiels.
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