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Es ist wieder einmal soweit, EA hat einen neuen Teil der Need for Speed Serie veröffentlicht!
Auch dieses mal wieder seit ihr im 'Untergrund' unterwegs- Nur dieses Mal mit mehr Action, Story, Autos und Tuning! Also, lest den Test!
Drei, Zwei, Eins....LOS !
Noch 5 Sekunden und euer Motor wird fast zum Bersten gebracht werden, der Blick aus dem Seitenfenster lässt den Puls in die Höhe schießen, links - Audi TT, rechts - Supra!
Drei...Zwei...Eins...die Hände sind unten, das Gaspedal gedrückt bis zum Bodenblech, euer Mazda RX-8 mit Wankelmotor beschleunigt immer mehr, nach 10 Sekunden seid ihr bei weit über 150 Km/h angekommen! Doch der Audi TT drängt - erst links, dann rechts - setzt immer wieder zum Überholen an ...und das bei 256 km/h auf dem Highway von Bayview. Lieferwagen verschwinden in Sekundenschnelle im Rückspiegel!
Geschichtenerzähler!
So oder so ähnlich solltet ihr euch eine Szene in EAs neuem Rennsport-Spiel Need for Speed Underground 2 vorstellen. Der Vorgänger des Spiels konnte mit fettem Tuning und spektakulär schnellen Rennen überzeugen, aller Grund also für EA, eine Fortsetzung zu veröffentlichen. Doch was für Features bzw. Neuerungen bringt NFSU 2 mit sich?
Wer kann sich alles an die Story von Need for Speed Underground erinnern? Manch einen wird jetzt sicher die Frage quälen: 'Was für eine Story?'. Leicht verständlich, wenn man bedenkt, dass es nur ein paar spezielle Rennen und Render-Sequenzen gab. Daher hat man sich wohl bei EA gedacht, das man das ändern sollte. Deshalb gibt es dieses Mal eine etwas komplexere Story, die - zumindest öfter als im Vorgänger - im Comic-Stil aufgegriffen wird.
Die Story ist schnell erklärt: Eigentlich seit ihr einer der besten und coolsten Rennfahrer der Underground-Szene bis euch Eins ausgewischt wird - nur von wem? Daher probiert ihr euren neu Anfang in Bayview, einer fiktiven Stadt, die den einen oder anderen etwas an San Francisco erinnern mag, oder wegen des Hollywood ähnlichen Schriftzuges in den Bergen auch an L.A.!
Freiheits-Erlebnis!
Eigentlich kann es ja auch egal sein, welcher Stadt Bayview nachempfunden ist, zumindest ist sie ca. fünf Mal größer als noch die Stadt im Vorgänger. Das führt dazu, dass sich Strecken im Verlauf des Spiels eher selten wiederholen. Um das auch Beweisen zu können, hat man sich bei EA einfach dazu entschieden, dass man die Stadt mit einem der 30 Autos frei befahren und erkunden kann. Was sich sicher mancher Fan schon am Anfang des Spiels wünschen würde, allerdings heißt es erst einmal: Rennen fahren und vor allem Respekt verdienen. Denn nur dann lassen sich weitere Gebiete der Stadt Freischalten, z.B.: die Jackson-Hills.
Allerdings wirkt die Stadt etwas tot, da sich auf den Gehwegen oder der Straße nie Menschen blicken lassen.
Welche Rennen ihr fahrt wählt ihr nicht mehr wie im ersten Teil in einem drögen Menü aus, sondern ihr fahrt (bzw. rast) zu den Locations, wo ihr die Rennen per SMS annehmen könnt. Wobei euer Handy euch als ständiger Begleiter über Rennen, Fototermine, Neue Waren usw. informiert! Neu im Vergleich zum Vorgänger sind die Modi "Downhill Drift" und "Street X", wobei "Downhill Drift" sehr dem normalem Drift ähnelt nur Bergab im öffentlichen Straßenverkehr, wodurch diese Wettbewerbe wahrlich nicht einfacher werden. Im "Street X" Modus heißt es, auf kurzen Kursen (ungefähr so lang wie eine normale Drift-Strecke) Drängeln bis zum Umfallen, um vor den sehr starken KI Gegnern ins Ziel zu kommen! Schade ist, dass es in Need for Speed Underground 2 wieder keine Polizei gibt, mit der man sich heiße Verfolgungen liefern könnte - das macht "Midnight Club 2" eindeutig besser.
Technik in die Kiste!
Damit ihr immer ins Ziel kommt, seid ihr von Beginn an mit einer Karte und einem GPS-System ausgestattet, mit welchem sich auf der Karte alle Rennen und Shops markieren lassen. Allerdings müssen diese Shops in jedem Stadtteil erst gefunden werden. Das ist eigentlich nicht schwer, allerdings wird es ab und zu doch etwas nervig, wenn man nur zum Wechseln der Autofarbe zu dem entsprechenden Shop düsen muss. Vor allem wenn man ein neues Auto tunen will.
Womit wir wohl beim wichtigsten Teil des Spiels angekommen sind: Das Tuning der Autos war besonders für Fans von "The Fast and the Furious" interessant bzw. reizvoll. Für normale Rennspieler hat es natürlich einen tollen Bonus ergeben! Allerdings wurden im ersten Teil Simulations-Fans durch das sehr einfache Handling der Wagen und der unrealistischen Fahrphysik enttäuscht. Was sich auch im zweiten Teil der Untergrund-Raserei nicht geändert hat. Zwar wurde die Fahrphysik etwas realitätsnäher gestaltet aber auch nur etwas. Deshalb ist die Steuerung immer noch Arcade-Raser typisch.
Um beim Tuning auch in Need for Speed Underground 2 überzeugen zu können, hat EA das Sortiment noch einmal enorm aufgestockt und bietet somit mehrere 100 Kombinationsmöglichkeiten für alle Fahrzeuge. Auch die Autosammlung wurde nochmals erweitert. So finden sich nun auch Vertreter von Audi (TT, A3) oder Opel (Corsa) und Geländewagen wie der Hummer2 (H2) in eurer Garage wieder. Welche sich alle auch entsprechend tunen lassen bzw. durch Spoiler, Bodykits, Spiegel, Flügeltüren, Neons oder Musikanlagen im Kofferraum gehörig aufgemotzt werden können.
Apropos Musik: Musik ist natürlich auch wieder in NFSU2 ein ständiger Begleiter. Wie auch im ersten Teil ist die Musik top und stammt wieder von Metal Bands oder Techno- Gurus wie Paul van Dyk. Natürlich kommen noch verschiedenste Farben für eure Wagen und seine Felgen und etliche Decals - also riesige Folienaufkleber - zu den Tuningsets dazu! Allerdings sind die Tuningfreuden nach gut 50 % des Spiels schon zu Ende denn bis dahin hat man fast alles frei geschaltet! Schade! Denn ab dort fehlt (mir) etwas die Motivation.
Technischer Glanz oder hässliche Gans?
Need for Speed Underground 2 setzt technisch zwar keine neuen Maßstäbe, wie es DooM3 oder Half-Life2 evtl. machen könnten, allerdings gehört es zu den mit Abstand grafisch besten (Renn)-Titeln auf der Xbox. Der Einsatz der Spiegeleffekte wurde etwas heruntergefahren, allerdings zu Gunsten der Realität.
Wisch- und Lichteffekte sehen wieder fantastisch aus, allerdings sind auch die Straßen von Bayview immer Regennass und Häuser Texturen etwas grob (zumindest dann, wenn man steht; aber wer will das schon). Aber warum hat man die normalen Autos genauso hässlich bzw. einfach gelassen wie im ersten Teil?
Ansonsten gibt's nichts zu meckern, die Spielerautos sehen absolut top aus - genau wie die Umgebungsgrafik von Need for Speed Underground 2. Ruckler gibt es trotz der Hardwareaustattung der Xbox ab und an. Der Sound ist absolute Spitzenklasse, vor allem im 5.1 Surround Sound klingen die Motoren besonders cool.
Multiplayer:
Im ersten Teil musste EA sehr viel Kritik wegstecken aufgrund des sehr einfachen Multiplayers. Diesesmal so scheint es will man es diesen Fehler nicht wieder begehen, daher findet sich neben dem klassischen Splitscreen auch XBOX Live-Unterstüzung. Ihr habt hier die Möglichkeit alle Renntypen aus dem Singleplayer zu wählen,dies erfolgt einfach über die Lobby in der ihr auch verschiedene Filter nutzen könnt. Um die Übersicht zu wahren, stellt EA detailierte Ranglisten aller Modi, Weltranglisten und auch eine Friendslist zur Verfügung. Natürlich können, wie in fast jedem XBOX Live Racertitel die Rennoptionen verändert werden, u.a. Strecke, Rundenzahl usw.!
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