Test: theHunter: Call of the Wild

theHunter: Call of the Wild ist eine Jagd Simulation, die seit ihrem Release 2017 in der Gaming-Welt eine Nische für Fans realistischer Wildnis- und Jagderlebnisse besetzt. Obwohl das Spiel schon einige Jahre alt ist, hatten wir es bisher nicht aktiv verfolgt. Erst im Dezember 2025 haben wir aus Spaß begonnen, das Spiel auszuprobieren – und schnell eine echte Leidenschaft dafür entwickelt. Aus diesem Grund berichten wir jetzt ausführlich darüber: Wir möchten zeigen, warum theHunter auch im Jahr 2026 noch für Natur- und Jagdfans interessant ist.
Spielmechanik und Kernprinzipien
Im Mittelpunkt von theHunter: Call of the Wild steht die möglichst realistische Jagd. Kein Action-lastiges Geballer, sondern strategisches Anschleichen, Spurenlesen, Wind- und Geräuschmanagement sowie geduldiges Beobachten der Tiere prägen das Gameplay.

Wichtige Elemente im Überblick:
- Große Jagdgebiete mit weitläufigen Wäldern, Flüssen und Berglandschaften
- Wind-, Wetter- und Zeit-Simulation, die Einfluss auf die Tierreaktionen hat
- Tracking-System zur Verfolgung von Fährten, Kot und Trittsiegeln
- Stealth-Mechanik, bei der Sichtlinie, Geräusche und Windrichtung über Erfolg entscheiden

Das Spiel ist bewusst langsam und geduldig konzipiert. Action-orientierte Spieler könnten abgeschreckt werden, während Fans realistischer Simulationen die Tiefe und Geduld schätzen.

Atmosphäre & Präsentation
Die grafische Umsetzung ist ein Highlight: Detailreiche Wälder, Seen, Täler und Hügel schaffen eine glaubhafte Naturkulisse. Licht- und Schatteneffekte sowie realistische Tieranimationen verstärken die Immersion.

Stärken:
- Beeindruckende, abwechslungsreiche Open World
- Authentisches Sounddesign mit Vogelrufen, Wind und Tierlauten
- Dynamische Tag Nacht-Zyklen und Wettereffekte

Schwächen:
- Nahbereichsanimationen wirken manchmal hölzern
- Große Gebiete können zeitweise leer erscheinen

Trotz kleinerer Schwächen bleibt die Atmosphäre eines der größten Pluspunkte des Spiels.

Jagdgebiete & DLC Reservate
Die Basisversion enthält zwei Kernreservate:
- Hirschfelden Hunting Reserve – mitteleuropäische Wälder und Felder
- Layton Lake District – nordamerikanische Seen, Wälder und Wildnis

Darüber hinaus gibt es zahlreiche DLC Reservate, die neue Regionen, Tierarten und Herausforderungen hinzufügen:
- Medved Taiga National Park – russische Taiga
- Vurhonga Savanna – afrikanische Savanne
- Parque Fernando – patagonische Steppenlandschaft
- Yukon Valley Nature Reserve – nordkanadische Wälder und Berge
- Cuatro Colinas Game Reserve – spanische Hügel
- Silver Ridge Peaks – Rocky Mountains
- Te Awaroa National Park – Neuseeland
- Rancho del Arroyo – offene Ranchlandschaften
- Mississippi Acres Preserve – Südstaaten-Feuchtgebiete
- Revontuli Coast – nordisches Archipel mit Polarlichtern
- New England Mountains – herbstliche Berge Nordamerikas
- Emerald Coast – australische Küstenwildnis
- Sundarpatan Nepal Hunting Reserve – nepalische Berglandschaften
- Tòrr nan Sithean – Scotland Hunting Reserve – schottische Highlands

Weitere Reservate wie Salzwiesen Park oder Askiy Ridge Hunting Preserve

Jedes Reservat bietet eigene Biome, Tiere und Missionen, wodurch DLCs nicht nur die Größe der Spielwelt, sondern auch die taktische Vielfalt steigern.

Hunting Dogs – Jagdbegleiter
Die Hunting Dogs DLCs erweitern das Spiel um tierische Begleiter:
- Bloodhound – verfolgt Blutspuren mit hoher Präzision
- Labrador Retriever – holt Vögel, Hasen und Kaninchen ab
- German Shorthaired Pointer – zeigt Wild an („Pointing“)

Diese Hunde erhöhen die Effizienz bei Tracking, Ansitzen und Kleintierjagd und erlauben neue Taktiken. Zudem entsteht eine emotionale Bindung zwischen Spieler und Hund.

28.01.2026 : XboxFront