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Test: Call of Duty 2


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Es ist kalt. So kalt, dass allein das Wort die klirrende Kälte nicht beschreiben kann. Bei -44° Celsius gefriert der Atem bevor er den Mund richtig verlassen hat. Langsam schiebt ihr euch über den tief gefrorenen Boden vorwärts, um euch herum das Grauen des Krieges. Überall könnte ein Scharfschütze nur auf einen kleinen Fehler eurerseits warten und das wäre das Ende. Als ihr eine schützende Ruine erreicht, bleibt euch keine Zeit zum Verschnaufen: Überall hört ihr deutsche Kommandos, unzählige Soldaten kreisen das Gebäude ein.



Win the War!
So oder so ähnlich beginnt eure Karriere im Wachbattalion der Roten Armee in dem neuesten Teil der Call of Duty-Reihe. Infinity Ward haben in allen vorherigen Teilen schon gezeigt, dass das Soldatenleben nicht lustig ist, sondern ein blutiger Job. In Call of Duty 2 ist das nicht anders und in den 10 Hauptmissionen mit jeweils 4-5 Untermissionen werdet ihr euch konzentrieren müssen, um den Krieg zu gewinnen. Denn darum geht es. In der Haut eurer Alter Egos Vasily, einem Soldaten in Stalingrad, Corporal Jones, einem Mitglied der 7. Panzerdivision des britischen Commonwealth in Afrika und Corporal Taylor, Mitglied der 2. Rangerdivision der US Army in Frankreich und Deutschland, erlebt ihr den Krieg durch ihre Augen.

Mit verschiedensten Waffen und Fahrzeugen, gilt es zu überleben und trotzdem seine Missionen zu erfüllen. Das ist nicht immer leicht und sorgt dafür, dass ihr schnell lernen müsst. Sei es, wie man einen Panzer selber in einem Gefecht führt oder sei es, wie man mit dem Scharfschützengewehr MG-Stände ausschaltet. All dies wurde wieder in eine gute Geschichte eingepackt, die eigene Wegpunkte auf dem Pfad zum Sieg gegen Nazideutschland zeichnet. Die Sinnlosigkeit des Krieges wurde gut eingeflochten, denn bei den endlosen Stellungskämpfen und den Kommentaren der einzelnen Hauptdarsteller fließt ein großer Anteil Sehnsucht nach einem Ende des Krieges ein.

Das Ende des Krieges sieht man übrigens als halbwegs begabter Spieler in der leichten Kampagne viel zu schnell. Nach 8-10 Stunden steht ihr in Deutschland und euer direkter Vorgesetzter wird zum Leutnant ernannt. Deshalb ein Tipp: Auf Veteran verlängert sich die Zeit extrem und die KI der Gegner ist fordernd bis zum Letzten. Ein einfaches Durchrennen ist nicht möglich.


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28.11.2005 : Philipp Rogmann


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