Xbox One X Konsole: Mehr Leistung als der Kunde tatsächlich braucht? Michael Pachter hält Project Scorpio für "over-engineered"
In einem aktuellen Interview mit
The 1099 hat Wedbush Morgan Analyst erneut seine "Glaskugel" ausgepackt und über die Zukunft der Spielkonsolen gesprochen. Neben Themen wie Abwärtskompatibilität oder PlayStation 5 hat er sich natürlich auch zur kommenden Xbox Scorpio ausgelassen.
Wenn es um Prognosen im Videospielbereich geht, ist Michael Pachter immer wieder die erste Adresse. Der Wedbush Morgan-Analyst hat in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Trends und Wendungen voraus gesagt, allerdings mit einer eher durchschnittlichen Trefferquote.
Im neusten Interview mit dem Soundcloud-Channel
The 1099 hat es sich Pachter nicht nehmen lassen, erneut einige Prognosen bezüglich der kommenden Spielkonsolen abzugeben. Demnach geht er davon aus, dass Abwärtskompatibilität in Zukunft ein wichtiger Punkt sein wird. Auch Sony wird dies bei der nächsten PlayStation Generation bieten. Die PS5 erwartet er übrigens für das Jahr 2020 und begründet dies mit dem 7-Jahres-Zyklus, der auch bei der PS3 eingehalten wurde. Zudem sollen zu diesem UHD-TVs so weit verbreitet sein, dass eine entsprechende Konsole wirklich Sinn macht.
Project Scorpio findet Pachter etwas "over-engineered", was bedeutet, dass die kommende Microsoft Konsole über mehr Leistung und Features verfügt, als der Kunde derzeit überhaupt benötigt. Das Problem, welches daraus erwachsen könnte ist, dass die Hardware aufgrund der aufwändigen Fertigung und den verbauten Komponenten einfach zu teuer für die angepeilte Zielgruppe wird. Weiterhin ist er sich nicht sicher, ob man natives UHD derzeit wirklich benötigt, allerdings ist er fest davon überzeugt, dass die Xbox Scorpio dazu imstande ist.
01.02.2017 : Matthias Brems