Xbox One X Konsole: Ori-Entwickler: Project Scorpio ist kein "halbgares Upgrade wie die PS4 Pro" sondern eine abwärtskompatible NextGen-Maschine

Derzeit ist zumindest für alle "Nichtentwickler" noch nicht wirklich klar, in wie weit sich die kommende Xbox Scorpio von der PS4 Pro unterscheidet. Auf dem Papier hat sie zumindest was die Rechenleistung angeht, einen klaren Vorsprung von knapp 2 Teraflops, doch welche Vorteile das neue aufeinander abgestimmte Hardwaredesign wirklich bietet, ist für Laien nur schwer zu verstehen.

Phil Spencer verglich Project Scorpio kürzlich mit einem Supersportwagen. Auch hier kommt es nicht nur auf die PS an, denn erst im Zusammenspiel mit Gewicht, Getriebe, Fahrwerk, Reifen und mehr ergibt sich die wirkliche Leistungsfähigkeit. Genau so ist es bei Project Scorpio, auch hier sind es laut Spencer nicht nur die TeraFLOPS, die das System stark machen.

Nun hat sich der österreichische Spieleentwickler Thomas Mahler, der sich mit den Moon Studios für den hervorragenden Platformer Ori and the Blind Forest verantwortlich zeigt, auf NeoGAF gemeldet und die dortige Community aufgeklärt, wie man Project Scorpio positionieren sollte. Er fand dabei sehr klare Worte und stellte klar, dass alle heute auf dem Markt befindlichen Konsolen auf x86 PCs basieren, was es Sony ermöglichte, so schnell die PS4 Pro zu entwickeln.

Bei Project Scorpio sei das anders, die sei eine echte "Next-Gen-Maschine", die aber darüber hinaus auch die Möglichkeit bietet alte Spiele abzuspielen. Mahler sagte zudem, dass man bei NeoGAF diesbezüglich anscheinend "verwirrt" sei und Microsoft diese Tatsache wohl noch genauer kommunizieren müsste, damit man auch dort versteht, dass "[...] Scorpio nicht nur ein "halbgares" Upgrade ist (wie es die PS4 Pro erwiesenermaßen ist), sondern eine vollwertige Next-Gen-Konsole mit einer vollständig abwärtskompatiblen Spielbibliothek."

25.01.2017 : Matthias Brems