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Packshot: Prey
Prey
Bethesda Softworks
Actionspiel für Xbox One
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Prey: Trailer und zahlreiche Details - Willkommen zu einer Tour durch die Talos I


       
Lange dauert es nicht mehr, bis ihr die erste Stunde des Shooters Prey anspielen dürft, denn am 27. April erscheint bekanntlich eine Demo, wir berichteten. Etwas weiter unten findet ihr nun ein neues Video, welches euch mit auf eine Tour durch die Raumstation Talos I nimmt. Darüber hinaus haben die Entwickler jede Menge interessante Details zu der besagten Raumstation verraten, die ihr unterhalb der nachfolgenden Galerie findet. Viel Spaß!


Willkommen zu einer Tour durch die Talos I

Die Aliens sind aus der Eindämmung ausgebrochen und haben die Talos I überrannt. In Prey geht es allerdings nicht nur darum, diese Invasion zu bekämpfen. Auch bietet das Spiel mehr als eine ohnehin schon epische Reise, in der es darum geht, herauszufinden, wer man eigentlich ist, was man an Bord der Raumstation zu suchen hat und wie man die Menscheit vor der Typhon-Bedrohung retten kann. Denn in Prey dreht sich auch vieles um die Station selbst. Die Talos I ist nicht nur ein schillerndes Zeugnis unbändigen menschlichen Ehrgeizes, sondern mit ihren Geheimnissen und der verzweigten Hintergrundgeschichte, die es aufzudecken gilt, auch mehr als nur der Schauplatz für Prey. Der Spieler sollte sich jedoch von der atemberaubenden Neo-Deco-Atmosphäre der Station nicht blenden lassen, denn in erster Linie stellt die Talos I eine einzigartige Bedrohung für den Spieler selbst dar. Seht euch dazu unser neuestes Video über die Talos I an und gewinnt von Arkane Studios exklusive Einblicke in den Schauplatz von Prey.

Von der prachtvollen Lobby – gebaut aus Materialien, die man normalerweise nicht an Bord einer Raumstation findet – zu den industriell anmutenden Betriebsräumen, zeigt sich die Talos I sehr facettenreich. "Die Besatzungsquartiere gefallen mir besonders gut", meint Lead Producer Susan Kath. "Dort würde ich mich gerne mal für eine Nacht einquartieren – wir ignorieren mal, dass die Quartiere nur so vor Typhon wimmeln. Abends dann auf einen Drink in die Gelbe Tulpe und dort den Ausblick in den Weltraum genießen, das hätte schon was ..." Der Komfort der Besatzungsquartiere steht in starkem Kontrast zu der Zweckmäßigkeit der G.U.T.S., die Lead Visual Designer Manu Petit als den funktionellsten Teil der Raumstation beschreibt: "Die G.U.T.S. sind wie eine Autobahn, die durch die Stadt verläuft", so Petit. "Man kommt durch sie in alle Bereiche der Raumstation. Außerdem werden sie zum Transport von Fracht, Sauerstoff und Ähnlichem genutzt. Das Manövrieren durch die Schwerelosigkeit ist zudem einzigartig."

Schon früh kann der Spieler die gesamte Station auf nahezu jede ihm beliebige Art und Weise erkunden. "Wir nennen es eine 'Offene Raumstation'", erklärt Lead Designer Ricardo Bare. "Es ist eine eigenständige, ausgesprochen detailreiche Welt und der Spieler hat die Möglichkeit, bis in den letzten Winkel vorzudringen." Als Morgan Yu kann sich der Spieler frei auf der Talos I bewegen und sogar in zuvor erkundete Bereiche zurückkehren, die, je nachdem, welche Entscheidungen der Spieler zuvor getroffen hat und wie sich die Geschichte daraus entwickelt, auch wieder neue Möglichkeiten eröffnen können. Weiterhin lädt der Außenbereich der Talos I zum Entdecken ein: Verlässt der Spieler die Raumstation kann er durch die Schwerelosigkeit navigieren, zu verschiedenen Abteilungen und Bereichen der Station gelangen und sogar das ein oder andere Geheimnis aufdecken.

"Die Talos I ist eine wundervolle Sandbox", so Lead Gameplay Designer Seth Shain, "mit vielen verschiedenen Schauplätzen." Am wichtigsten ist aber vielleicht, dass die Station just erst von Aliens überrannt wurde. "Wenn die Spieler die Talos I zum ersten Mal sehen, ist kurz zuvor etwas Schreckliches passiert", führt Creative Director Raphael Colantonio aus. "Totales Chaos. Auf der Raumstation ist etwas furchtbar schief gelaufen." Aus diesem Grund ist die Station auch noch nicht vollständig verlassen. Hier und da stößt man auf Überlebende, denen man entweder helfen oder aber komplett ignorieren kann, wenn man das vorzieht.

Bare erläutert, dass es bei Prey nicht darum geht, Monate nach einem fürchterlichen Ereignis ein Wrack zu durchkämmen. "Wir wollten, dass der Spieler an etwas Unmittelbarem teilhat", sagt Bare. "Wenn ihr euch den Ausbruch als Welle vorstellt, kommt ihr als Spieler dieser hinterher. Es ist nicht so, dass die Raumstation verlassen seit 50 Jahren vor sich hinrottet."

"Kurz bevor ihr ankommt, war die Station voller Leben – ein eigenes Ökosystem mit eigenen Regeln", fügt Colantonio an. "Nun geht es ums nackte Überleben. Ihr müsst entscheiden, wie ihr mit der Station verfahren wollt. Ihr müsst die Tiefe der Geschichte erschließen und letztendlich einen Weg finden, ihr zu entkommen."

20.04.2017 : Thomas Brüser
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Gamertag: Tommes 80
PSN ID: Tommes 80
Spielt seit: 1992
Spielt auf: Xbox One, PS4
 


Kommentare


Kommentare (1)
Ang3rfi5t
Ang3rfi5t
Geheimnis gelüftet: Warum Prey zwar Prey heißt, aber nichts mit dem urspünglichen Prey zu tun hat
So schade, dass das ursprüngliche Prey nicht fortgesetzt wurde.
Das Spiel hat mir damals so derbe gefallen und am Ende wurde ja eigtl schon direkt auf die Fortsetzung hingedeutet.

10.08.2016 | 11:16 Uhr


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