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News: Weniger Beschäftigte, mehr Unternehmen – Deutsche Games-Branche vor großen Herausforderungen


       
Deutschland schaut mit Blick auf die Gaming-Branche auf ein wechselvolles Jahr zurück: So ist die Anzahl der Beschäftigten in der deutschen Computer- und Videospiel-Branche in den vergangenen zwölf Monaten um 13 Prozent gesunken. Waren 2016 noch rund 12.839 Menschen mit der Entwicklung und dem Verlegen von Games in Deutschland beschäftigt, beträgt ihre Anzahl 2017 noch 11.140. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Unternehmen, die Games entwickeln, um 4 Prozent auf 460 Unternehmen an.

Das gab heute der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware auf der Pressekonferenz zum Start der International Games Week Berlin in der kommenden Woche bekannt. Basis der Daten ist die Branchendatenbank „Industriekompass Games“. Die International Games Week Berlin findet vom 24. bis 30. April statt und umfasst 11 Events. Insgesamt werden rund 15.000 Besucher erwartet.

- Anzahl der Beschäftigten in der deutschen Games-Branche sinkt um 13 Prozent auf 11.140
- 28.460 Stellen werden insgesamt durch Games gesichert
- Anzahl der Entwicklungsstudios steigt um 4 Prozent
- International Games Week Berlin findet vom 24. bis 30. April statt


„2016 war ein sehr herausforderndes Jahr für die deutsche Games-Branche. Aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks und der international leider nach wie vor kaum konkurrenzfähigen Rahmenbedingungen für die Games-Entwicklung in Deutschland, mussten mehrere Unternehmen Arbeitsplätze abbauen“, sagt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. „Das Bedürfnis in Deutschland Spiele zu entwickeln, ist trotz der aktuell schwierigen Lage ungebrochen. Das zeigt die steigende Anzahl an Entwicklungsstudios. Wir brauchen dringend eine moderne Medienförderung, die über den traditionellen Film hinaus auch die Produktion neuer audiovisueller Medien wie Games unterstützt. Nur so bekommen die Unternehmen die Möglichkeit, nachhaltig zu wachsen und global wettbewerbsfähig zu sein.“

In angrenzenden Bereichen der Games-Branche fällt der Rückgang der Beschäftigtenzahlen nicht ganz so stark aus. Hierzu zählen etwa Fachverkäufer im Einzelhandel, Journalisten, Wissenschaftler sowie Mitarbeiter von Behörden und Institutionen. Aktuell sind rund 17.320 Menschen in diesen Bereichen beschäftigt, 2016 waren es noch 18.454. Das entspricht einem Rückgang von 6 Prozent. Insgesamt sichert die Games-Branche in Deutschland damit 28.460 Arbeitsplätze.

Anzahl von Games-Unternehmen in Deutschland wächst auf 521

Während die Anzahl der Beschäftigten in der deutschen Games-Branche gesunken ist, stieg im gleichen Zeitraum jedoch die Anzahl der Unternehmen: Gab es 2016 noch 510 Entwickler und Publisher in Deutschland, sind es aktuell 521.

Innerhalb der vergangenen 12 Monate ist vor allem die Anzahl der Games-Entwickler stark gestiegen: 441 von 510 Unternehmen waren 2016 mit der Entwicklung von Games beschäftigt. Aktuell sind es 460 Unternehmen. Das sind über 4 Prozent mehr. So wurden im vergangenen Jahr vor allem viele kleinere Entwicklungsstudios gegründet, etwa durch Absolventen von Games-Studiengängen. Die Anzahl von Unternehmen, die ausschließlich als Publisher arbeiten, ist im gleichen Zeitraum hingegen von 69 auf 61 gesunken (minus 11 Prozent).

Zur Methodik des Industriekompasses

In der Branchendatenbank „Industriekompass Games“ werden kontinuierlich Entwicklungen der deutschen Computer- und Videospielbranche erfasst. Mittels eingehenden Branchenbeobachtungen und -recherchen sowie entsprechender Hochrechnungen und Expertenbefragungen ermittelt der BIU dauerhaft die Beschäftigungssituation der Branche in Deutschland. Damit bietet der BIU die umfangreichste und detaillierteste Übersicht zur Branche in Deutschland an.

Informationen zum BIU

Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Seine 27 Mitglieder sind Entwickler, Publisher und Anbieter von digitalen Spielen und repräsentieren über 85 Prozent des deutschen Marktes. Der BIU ist beispielsweise Träger der gamescom. Als kompetenter Ansprechpartner für Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen beantwortet der BIU alle Fragen rund um das Thema digitale Spiele.

19.04.2017 : Thomas Brüser
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Gamertag: Tommes 80
PSN ID: Tommes 80
Spielt seit: 1992
Spielt auf: Xbox One, PS4
 


Kommentare


Kommentare (1360)
Ewald 84 GTI
Ewald 84 GTI

Ang3rfi5t
Ang3rfi5t
Aus und vorbei! Hideo Kojima will keinen weiteren Horror-Titel mehr entwicklen
Ewald was ist das bitte für ein unnötig dummer Kommentar?

Spars dir doch einfach

08.02.2017 | 16:37 Uhr

Ewald 84 GTI
Ewald 84 GTI
Aus und vorbei! Hideo Kojima will keinen weiteren Horror-Titel mehr entwicklen
was ne Mimi. Bestimmt schaut er sich im Spiegel auch nicht an, da er sonst Albträume :D

08.02.2017 | 11:03 Uhr

Porlox
Porlox
SimRacing Expo 2017 - Alle Infos und Termin zur kostenlosen Gamingmesse am Nürburgring
War schon jemand auf der EXPO und kann etwas dazu sagen? Klingt interessant, ist aber für mich ein weiter Anfahrtsweg und da hätte ich gerne noch etwas mehr zum Angebot und Events aus dem Vorjahr gewusst.

02.02.2017 | 09:17 Uhr

Snake566977
Snake566977
Dank Trump müssen Videospieler zukünftig womöglich tiefer in die Tasche greifen
Und warum müssen wir in der EU mehr zahlen, wenn die Einfuhr in die USA treuer wird? Oder programmieren die nur im Ausland und packen in den USA alles zusammen und exportieren dann in die EU? 8(

31.01.2017 | 16:39 Uhr


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