News: 2014 wächst der Gesamtmarkt für Computer- und Videospiele um ganze 11 Prozent
Auf dem Markt für Computer- und Videospiele sowie Spielekonsolen ist 2014 eine außerordentlich positive Entwicklung zu erkennen. Das ist das Fazit des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware.
• Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie zieht positives Fazit für die Marktentwicklung 2014
• Umsatz mit Spielesoftware wächst 2014 auf 1,89 Milliarden Euro
• Nachfrage nach Spielekonsolen und virtuellen Gütern treibt Markt an
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2,67 Milliarden Euro in Deutschland mit digitalen Spielen und Spielekonsolen umgesetzt. Im Jahr davor waren es noch 2,41 Milliarden Euro. Dies ergibt eine Steigerung von 11 Prozent. Basis der Markdaten des BIU sind die Ergebnisse des Marktforschungsunternehmens GfK aus einer repräsentativen Befragung von 25.000 deutschen Konsumenten.
„Der Markt für digitale Spiele ist erneut überaus dynamisch gewachsen. Kein anderer Medien- und Unterhaltungs-Markt kann mit dieser Entwicklung mithalten. Das Umsatzwachstum von 11 Prozent unterstreicht die Bedeutung digitaler Spiele als Leitmedium unserer Zeit“, so Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. „Mit einem Umsatz von 2,67 Milliarden Euro gehört Deutschland zu den größten Absatzmärkten für digitale Spiele weltweit.“
Umsatz mit digitalen Spielen wächst auf 1,89 Milliarden Euro
Der Umsatz mit Computer- und Videospielen (ohne Spielekonsolen) wuchs 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro. Die Entwicklung der Teilmärkte im Bereich "digitale Spiele" ist allerdings unterschiedlich ausgefallen:
Mit virtuellen Gütern wurden 2014 477 Millionen Euro umgesetzt; hierzu zählen beispielsweise Ausrüstungsgegenstände für die virtuelle Spielewelt oder zusätzliche Level. Das sind 128 Prozent mehr als noch 2013. Damals betrug der Umsatz 209 Millionen Euro. Konstant blieb 2014 der Teilmarkt der Spiele-Abonnements mit 140 Millionen Euro Umsatz (2013: 139 Millionen Euro). Ein anderer Teilmarkt dagegen entwickelte sich negativ: Im Vergleich zu 2013 wurden mit dem einmaligen Kauf von Spielen 1,28 Milliarden Euro - also 13 Prozent weniger umgesetzt.
13.03.2015 : Marcel Würges