Tom Clancy's: The Division: Tag, Nacht, Schnee oder Sonne? Neue Details zum Wettersystem von The Division
Ende der vergangenen Woche konntet ihr bei uns
ein Video in Augenschein nehmen, welches die verschiedenen Tageszeiten und Wetterbedingungen in
Tom Clancy's: The Division in den Mittelpunkt rückte. Nun haben die Macher im offiziellen Blog auch noch jede Menge Details zum Wettersystem veröffentlicht. Zudem erfahrt ihr, welchen Einfluss das Wetter auf eure Charaktere hat.
Den kompletten Bericht findet ihr nicht nur
im offiziellen Blog, sondern selbstverständlich auch hier bei uns. Ein Blick unterhalb der nachfolgenden Galerie genügt.
JEDER LIEBT KÄLTE, ODER?
Der Prozess, eine lebendige Umgebung zu entwerfen, beginnt mit einer Idee, eine Visualisierung irgendeiner Art, die man Konzeptgrafik nennen könnte. Wir haben Tom, unseren Experten vor Ort, gefragt und er sagte: „Der Schlüssel für die Erstellung einer Umgebungskonzeptgrafik liegt darin, die Schlüsselelemente darzustellen, die die Stimmung und die Struktur des Spielraums wiedergeben.“
Von hell und sonnig bis dunkel und stürmisch, die Agenten werden die volle Bandbreite des Wetters und der Tageszeiten erleben, die natürlich eine größere Rolle spielt, als nur einen coolen visuellen Effekt zu bieten. Fredrik fügt hinzu: „in einem richtigen Sturm ist die Sicht behindert, sowohl für NPCs als auch für die Agents.
Die schlimmsten Sturmbedinungen können sich auf die Zielhilfe und die Erkennungsentfernung von Spielern und NPCs auswirken“. Ich konnte sogar sehen, wie die Agenten sich an die Umgebung anpassen, damit ihr Gesicht nicht einfriert. Allerdings sind die Agenten nicht die einzigen, die sich an das Wetter anpassen. Je nach Tageszeit und Wetterbedingungen erleben wir Zivilisten und die Tiere unterschiedlich und manchmal auch gar nicht.
Als ich mich mit Benedikt über den Tag-Nachtzyklus unterhalten habe, wurde klar, dass sich die Optik auffallend ändert, denn die vielen Lichter in der Nacht waren sehr lebendig. In einigen Fällen können die vielen Lichtquellen die Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte der Umgebung lenken, wobei andere Bereiche völlig ausgeblendet werden.
Ich kann mir interessante Szenarien vorstellen, bei denen Agenten in dunklen Bereichen mit unbequemen Wetterbedingungen konfrontiert werden. Für Tom ist das ein unwiderstehlicher Faktor für die Wiederholbarkeit der Missionen. „Eine Mission hat bei Tag eine ganz andere Stimmung als in der Nacht“, fügt er hinzu. Wir müssen uns als Agenten an unsere Umgebung anpassen und darauf gefasst sein, dass unterschiedliche Umgebungen nicht nur unsere Entscheidungen beeinflussen.
EIN SPAZIERGANG DURCH MANHATTAN
Manhattan ist mit seinen Nuancen nur schwer zu erfassen, abgesehen davon, das alles in eine Umgebung von The Division getaucht ist. Als ich mich eingehender damit beschäftigte, musste ich erkennen, dass Dächer, verlassene Apartmenthäuser und die Untergrund-Passagen, die man als Agent erkunden kann, mehr als nur Kulissen sind, was sie noch beeindruckender machte. Das Art-Team hat die legendäre Größe der Gebäude in Manhattan in The Division eindrucksvoll wiedergegeben und ihnen auch noch Leben eingehaucht. Wenn man sich zwischen den Gebäuden bewegt, erkennt man die wahre Größe dieser Stadt.
Der Spieler wird auch kennzeichnende Aspekte Manhattans im Spiel wiederfinden. Sebastian betonte, dass die Gebäude „wie Leuchttürme wirken und man den Unterschied bemerkt, wenn man einen anderen Bezirk betritt. Du bemerkst zum Beispiel, dass du am Times Square bist, weil die Gebäude allgemein höher sind und mit Werbung bedeckt sind, während man im Zentrum eher einen Wohnbereich entdeckt“. Dies kombiniert mit den Möglichkeiten des Wetters, das heraufzieht, verleiht der Stadt eine gewisse Lebendigkeit. Sie beginnt zu atmen und saugt den Spieler in die Welt hinein. Und das erleben wir an jeder Ecke.
DIE GROSSARTIGE AUSSENWELT ... UND INNENWELT
Wer genießt es nicht, es sich an einem kalten Winterabend vor dem Kamin gemütlich zu machen? Für die Agenten ist das allerdings nicht die gleiche Situation, sie verstecken sich drinnen und warten darauf, dass das Wetter sich zu ihrem Vorteil wendet.
Durch den nahtlosen Übergang von draußen nach drinnen begeben sich die Agenten in eine Umgebung, die, für sich genommen, einmalig ist. Die Beleuchtung und die Effekte sind für die Innen-Umgebungen einzigartig und erzeugen so das heimelige Gefühl von Mauern umgeben zu sein. In dieser intensiven und abgeschotteten Umgebung sagt mir Sebastian: „Wenn es eine Situation gibt, in der der Spieler Zeit und Wetter wirklich fühlen kann, dann ist es dann, wenn er eine Zeit innen bleibt und dann, vielleicht bei Nacht, in einen Schneesturm heraustritt.“
Tom Clancy's: The Division für Xbox One erscheint voraussichtlich am 08.03.2016.
26.10.2015 : Thomas Brüser