Es gibt Spiele, die sind einfach großartig. Man liebt sie abgöttisch und das aus den verschiedensten Gründen. Oftmals bleibt jedoch ein ganz bestimmter Moment oder ein ganz spezielles Level im Gedächtnis, an das man sich noch Jahre später ganz genau erinnern kann. In unserer neuen Rubrik „
FRONTlegends –Die besten Level aller Zeiten“ wollen wir euch unsere liebsten Episoden aus unserer Lieblingsspielen vorstellen.
Ich war schon immer ein Fan der
Call of Duty-Reihe. Der vierte Ableger hatte es mir dann aber so richtig angetan und um ehrlich zu sein: Das Spiel war eine Offenbarung! Hier stimmte von der Grafik über Action und Abwechslung hinweg bis hin zum genialen Multiplayer-Modus einfach alles. Für mich ist
Call of Duty 4: Modern Warfare eines der besten Spiele aller Zeiten. Eins der besten Level, das je designt wurde hört auf den Namen „Gut getarnt“. Kenner werden sich erinnern: Eingeleitet wird der Abschnitt mit der Überschrift „Vor 15 Jahren“. Als Lieutenant Price, der spätere Captain Price, startet man den Abschnitt als Scharfschütze in der Nähe des Atomreaktors von Tschernobyl. Der Spieler ist bei dieser aufregenden Mission nicht allein unterwegs, sondern wird von Captain MacMillan begleitet. Ziel ist es, zu einem bestimmten Punkt zu gelangen, um den Schurken Zakhaev auszuschalten.
Schon nach wenigen Sekunden rutschte mir ein „Boh, sieht das gut aus“ raus, als MacMillian aus der Wiese auftaucht. Der Tarnschutz hat‘s möglich gemacht. In Sachen Grafik ist dieser Abschnitt zweifellos einer der schönsten im ganzen Spiel. Aber auch atmosphärisch machte der Level einiges her. Abseits des ständigen Geballers war hier nämlich bedachtes und langsames Vorgehen gefragt. Man schlich sich behutsam voran, zielte mit seinem Scharfschützengewehr Barrett M82A1 auf die Feinde und schaltete sie im richtigen Moment aus. Adrenalin pur, denn sobald einem ein Fehler unterlief, war die Mission schnell vorbei. Bei einem Abschnitt blieb mein Herz fast stehen: Plötzlich lief eine Gruppe feindlicher Soldaten flankiert von Panzerfahrzeugen auf uns zu. Zum Weglaufen war es zu spät, somit blieb einem nichts anderes übrig, als ruhig auf dem Boden zu liegen. Nach und nach zogen die Soldaten dann langsam an einem vorbei – Was für ein Moment!
Was mich bei „Gut getarnt“ aber wohl am meisten begeisterte, war die dichte Stimmung, die durch die Geisterstadt "Prypjat" erzeugt wurde. Die Verzweiflung und die Einsamkeit dieses Ortes waren geradezu körperlich spürbar.
Seither habe ich diese Mission sicher sieben Mal gespielt und ich finde sie immer noch grandios. Ich kann nur jedem empfehlen, die stimmungsvolle Mission auch einmal auszuprobieren. Es lohnt sich!
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