Xbox One: Wirklich unterschätzt oder künstlich verknappt? Microsoft äußert sich erneut zum Xbox One Elite Controller-Desaster
Wenn sich unsere Berichterstattung um den Xbox One Elite Controller dreht, handelt es sich in der Regel um das Thema "Verfügbarkeit" beziehungsweise besser gesagt, die "Nicht-Verfügbarkeit" des edlen Eingabegerätes.
Auch mehrere Wochen nach der Markteinführung gelingt es Microsoft nicht, die Nachfrage zu decken, was langsam aber sicher für gemischte Gefühle bei den Xbox-Fans sorgt. Ist es für ein Unternehmen wie Microsoft tatsächlich nicht möglich, genügend Eingabegeräte zu fertigen oder ist die die Warenknappheit vielleicht ein Kunstprodukt, um den Controller stärker in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken und so die Nachfrage noch weiter zu erhöhen? Es wäre nicht der erste Marketing-Coup dieser Art.
Fakt ist, dass wir seit Wochen dieselben Antworten aus Redmond bekommen, egal, wo sich gerade irgendein Microsoft-Sprecher den Fragen der Fans oder Presse stellt. Diesmal ist es Microsoft Chief Marketing Officer Chris Capossela, der sich gegenüber Windows Weekly (via Duashockers) äußerte und bekannt gab, dass man die Nachfrage, die man aufgrund der Präsentation im Rahmen der diesjährigen E3 ermittelte, einfach unterschätzt habe.
Man ist schlichtweg nicht davon ausgegangen, dass es einen solch großen Markt für den 150 Euro teuren Controller gebe. Man wollte bei der Produktion zudem kein Risiko eingehen. Diese beiden Fehleinschätzungen haben dafür gesorgt, dass derzeit tausende Xbox One-Besitzer nicht in den Genuss des Premium-Pads kommen.
Den kompletten englischsprachigen Artikel findet ihr
hier bei Dualshockers.
30.12.2015 : Matthias Brems