Xbox One: Ehemalige Exklusivspiele erscheinen "besonders" für Xbox: Umstrittene Paritätsklausel offenbar vom Tisch

Ursprünglich als Ansporn für die Entwickler gedacht, entwickelte sich die sogenannte "Paritätsklausel" von Microsoft mehr und mehr zu einem Problem. Der Grund: diese Klausel besagt, dass Spiele, die für Xbox-Systeme erscheinen, auf diesen nicht später released werden dürfen als auf anderen Plattformen.

Microsoft wollte damit verhindern, dass Spiele zuerst auf anderen Systemen wie beispielsweise der PS4 erscheinen und Xbox-Spieler dadurch benachteiligt werden. Das Problem: diese Klausel sperrte beispielsweise alle zeitexklusiven PS4-Spiele grundsätzlich aus.

Wie Phil Spencer nun verrät, gab es die Idee für eine solche Klausel tatsächlich, allerdings war sie bislang nie wirklicher Bestandteil der Verträge mit den Entwicklern.In Zukunft möchte man auch weiterhin darauf verzichten und stattdessen dafür sorgen, dass die Umsetzungen für Xbox etwas "Besonderes" bieten.

Der Grund dahinter: Microsoft möchte sicher stellen, dass bereits erschienene Spiele nicht nur 1:1 für Xbox-Plattformen umgesetzt werden und die Spieler somit ein unter Umständen mehrere Monate alten Titel (nach-)geliefert bekommen.

20.07.2015 : Matthias Brems