Test: AIPD – Artificial Intelligence Police Departmen...

Mit AIPD – Artificial Intelligence Police Department hat die Xbox One nach Geometry Wars 3: Dimensions einen weiteren Twin-Stick Shooter erhalten. Ob dieser jedoch mit dem Reiz der bekannten Reihe mithalten kann und dabei frischen Wind in das Spielgenre bringt, erfahrt ihr in unserem Test.
Kennen wir alles schon, oder?
Na gut, Spiele wie AIPD – Artificial Intelligence Police Department besitzen keine Geschichte. Es ist lediglich ein Arcade Twin-Stick Shooter in dem man auf Highscore-Jagd geht. In einer Arena steuert man seine Einheit und kontrolliert mit einem Stick die Schussrichtung, während der andere Stick bestimmt wohin wir uns bewegen. Klingt grundsätzlich sehr einfach.

Dadurch, dass die Arena verhältnismäßig klein ist und die Gegnermassen mit steigendem Level nicht nur in der Anzahl sondern auch mit ihrer Stärke wachsen, ist der Überlebenskampf aber stets eine Herausforderung. Nettes Gimmick: Vor jedem Start eines Levels, kann der Spieler wählen, welche Verbesserung die gegnerischen Drohnen erhalten. Aber abgesehen davon ist die Innovation für das Genre auch schon vorbei.



Die Auswahl an neuen Waffen, Booster, und speziellen Zusatzfunktionen ist während des gesamten Spiels sehr überschaubar und besitzt bei Weitem nicht den Umfang eines Geometry Wars. Lediglich die Tatsache, dass die Entwickler einen lokalen vier Spieler Modus beigefügt haben, sorgt noch für Begeisterung, sofern man Freunde hat, mit denen die Ballerei angegangen werden kann.

Technisch lehnt sich das Spiel auch nicht weit aus dem Fenster. Zwar läuft alles recht ordentlich, doch wenn man eben andere Shooter dieser Art kennt, täuschen die Neonfarben nicht über die geringen Effekte hinweg. Selten entsteht eine Reizüberflutung auf dem Bildschirm, wie man es sonst so kennt. Auch die Musikwahl hält sich mit wenig Abwechslung im Vergleich zu seinen Genre-Kollegen sehr ruhig.

11.02.2016 : Marc Schley