Microsoft: Schluss mit Schimpfwörtern
Wer jemals eine US-Talkshow im Fernsehen begutachten konnte, hat sicher feststellen können, dass dort gerne mal ein Piepton den anderen jagt. Dies soll unter anderem zum Jugendschutz jenseits des großen Teiches beitragen. Doch seit es Internet gibt und somit auch die Möglichkeit weltweit via Messenger oder ähnliche Programme zu sprechen, ist eine Zensur der Wörter fast unmöglich.
Microsoft hat nun einen Schritt vorwärts gemacht und hat vom US-Patentamt ein Patent zur Echtzeitzensierung von ungern gehörtern Wörtern zugesprochen bekommen. Dies wurde bereits im Jahre 2004 eingereicht und kann in vielen Gebieten eingesetzt werden. Eine offizielle Stellungnahme ob man diese Technologie auch zukünftig bei Xbox Live nutzen werde gibt es derzeit jedoch noch nicht, wie Ars Technica berichtet.
21.10.2008 : Mirko Burmeister