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Alleine die Story ist genial:
John Vattic (in dessen Rolle Ihr schlüpft), wacht in einer Art Forschungslabor auf, und ist am ganzen Körper übersäht mit Narben. Und das Einzigte an was er sich erinnern kann, ist sein Name. Das aber auch nur, weil der Name auf einem Armband steht, das er trägt. Was noch dazu kommt ist, dass er unglaubliche PSI-Kräfte hat. Nur leider weiß er nicht warum und so müsst ihr als Spieler der Sache auf den Grund gehen. Eure Aufgabe ist es, John Vattic aus diesem Forschungslabor zu geleiten und das Rätsel zu lösen was mit ihm passiert ist. Im Laufe des Spieles erfahrt ihr Stück für Stück immer mehr über Johns Vergangenheit, sodass ihr einen guten Eindruck über seine Vorgeschichte bekommt. Was an dieser Stelle das Spiel auch immer interessanter werden lässt. Mehr brauche ich an dieser Stelle nicht über die Story erzählen...
Gameplay
Das Gameplay an sich macht Spass. Auch wenn Second Sight etwas von Splinter Cell oder Metal Gear Solid mit sich bringt, ist es absolut kein billiger Abklatsch irgendwelcher Games. Man denkt zwar hier und da: Das habe ich doch schon mal gemacht, (so wie Leute von hinten würgen und nach irgendwelchen Informationen fragen, oder nachdem man entdeckt wurde sich in einem Spind verstecken und warten bis der Alarm vorbei ist etc.) was aber das Gameplay nicht negativ beeinflusst.
Ausserdem hat das Game genügend eigene Reize zu bieten, sodass es sich nicht hinter anderen Titeln verstecken muss. Nehmen wir da zum Beispiel die sagenhaften PSI-Kräfte: Wir ballern nicht mehr wie meistens unsere Gegner mit irgendeiner Waffe nieder, sondern wir schleudern sie gegen die nächstliegende Wand. Oder nehmen wir die Selbstheilung per Gedankenkraft, wobei wir aber auch weiterhin mit Waffen kämpfen können. Wenn ich alle Vorzüge über das Gameplay aufzählen müsste, würde es hier jetzt mit Sicherheit den Rahmen sprengen. Und deswegen höre ich an dieser Stelle auch auf……
Die Steuerung ist auch gelungen.
Mit etwas Übung stellt die Steuerung des Games absolut keine Probleme da. Was wohl manchmal stört, ist die Kameraführung. Diese kann man aber in drei verschiedenen Perspektiven frei wählen, sodas man selbst Gegner, die aus dem Blickfeld geraten sind, locker aufs Korn nehmen kann. Womit alle Geschmäcker - was Kameraführung betrifft - eigentlich befriedigt werden sollten.
Sehr gelungene Elemente
Was auch sehr interessant ist, sind die bedienbaren Computermonitore, die mit einer virtuellen Maus über den linken Analogstick gesteuert werden. Das sieht einfach genial aus, und sorgt zusätzlich für einen flüssigen Spielablauf. Man könnte die Steuerung ab und zu vielleicht hier und da etwas sensibilisieren, aber irgendwas ist ja immer.
Wohlklingender Sound?
Der Sound ist absolut mitreißend. Er verursacht in den meisten Fällen sogar Gänsehaut. Vor allem, da der Sound noch mit den ziemlich düsteren Räumen im Einklang ist. Ich sage euch, das ist nichts für schwache Nerven.
Berauschende Grafik:
Grafisch lässt das Game fast gar keine Wünsche offen. Die Charaktere sehen überdurchschnittlich real aus und die Mimik ist genial. Hierauf wurde besonderer Wert gelegt. Wobei aber auch die Entwickler von Free Radical schon einen echt guten Namen mit ihrer grafischen Leistung aus vorhergegangenen Games haben.
Und das nicht zu Unrecht: Nicht nur die Charaktere sehen super aus, nein, auch die Umgebungsgrafik ist durchgehend mehr als gelungen. Im Vordergrund glänzen die Spezialeffekte während der Anwendung eurer PSI-Kräfte. Auch die Physik gerät nicht aus den Fugen. Bewegliche Objekte fliegen oder rutschen sehr echt durch die Gegend. Vor allem beim Einsatz der Telekinese macht das so einiges her. Das Einzige, was hier etwas enttäuscht, ist die Tatsache, dass die ganzen Videos des Games in Englisch sind. Deutsche Zocker müssen sich leider mit deutschen Untertiteln zufrieden geben.
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